376 B. Referate. Urgeschichte. 412. Juan B. Ambrosetti: Antigüedades calchaquies. Datos arqueo ­ lógicos sobre la provincia de Jujuy (República Argentina). Anales de la Sociedad Científica Argentina, 1901. Bd. LII, S. 161—176, 257—277; 1902, LIV, S. 29—48, 64—87; 1902, Bd. LUI, S. 81—96. 413. Robert Lehmann-Nitsche: Catálogo de las antigüedadas de la provincia de Jujuy, conservadas en el Museo de La Plata. Revista del Museo de La Plata, 1902. Bd. XI, S. 73—120. 5 Tafeln. Beide Arbeiten stehen in ursächlichem Zusammenhang und sollen daher auch zusammen besprochen werden. Als Ambrosetti es unternahm, die in seinem Besitz befindlichen Altertümer aus Jujuy zu beschreiben, er ­ schien es rätlich, auch die dem Museum zu La Plata gehörigen zu ver ­ öffentlichen, und zwar so, dass beide Arbeiten sich gegenseitig ergänzen und in der einen auf die andere Rücksicht genommen werden konnte. Zu diesem Zwecke Hessen die Yerf. die gegenseitigen Korrekturbogen einander einsehen und konnten so an den Stellen, wo es nötig erschien, Hinweise auf die Arbeit des anderen anbringen. Auf die Weise kam jeder zu seinem Recht und zur Äusserung seiner persönlichen Meinung; andererseits werde für andere das Studium der Gegenstände durch die wechselseitigen Hinweise sehr vereinfacht. Yon sonstigem Materiale aus Jujuy ist die von Baron Erlund Nordenskiöld mitgebrachte Sammlung soeben in mustergültiger Weise veröffentlicht worden (Centralbl. YIII, No. ), nur von den im Berliner Königlichen Museum für Yölkerkunde aufbewahrten Sachen der Sammlung Uhle liegt immer noch weiter nichts vor, als allgemeine Angaben in den Verhandlungen der Berliner anthropologischen Gesellschaft (1894, S. 409 bis 410), doch sind die Stücke dem einen der Yerf. (dem Ref.) bekannt und konnte stellenweise darauf Bezug genommen werden. Mau kann aber sagen, die Hauptsache des in Museen befindlichen Materials ist publiziert. Und was ergiebt sich nun daraus für die allgemeine Kenntnis Südamerikas? Ambrosetti schlägt alles ohne weiteres, ohne auch nur Gegengründe zu er ­ örtern, zu der von ihm studierten Kulturgruppe der Calchaqui. Ref. kennt letztere zur Genüge aus dem reichen, im Museum zu La Plata aufgestapelten Material, hält aber die Zugehörigkeit durchaus nicht für so ohne weiteres bewiesen und zieht es vor, eine systematische Aufzählung der Objekte nach Gräbern unter Beifügung einer Abbildung für jedes einzelne zu geben, eine weitere Beurteilung späteren Publikationen überlassend. Auch Nordenskiöld hat dieses Verfahren beibehalten. Hie eben skizzierten Gesichtspunkte geben das Verständnis für die beiden hier zu referierenden Arbeiten. Ambrosetti schildert nach Gruppen, die einzelnen Objekte, Töpfereien, Waffen, Kupfergegenstände etc. gemeinsam