В. Referate. Ethnologie., 211 14* er den Inkahund ah, тот C. latrans andere Indianerhunde, vom C. niger, dem schwarzen Tibetwolf, die Tibetdogge, die altassyrische Dogge, den Molosser, den Neufundländer, Bernhardiner, Bulldoggen, Mops. Уот C. simensis, dem abessynischen Wolf, leitet Yerf. den altägyptischen Windhund, den Slughi, den Barzoi, den Deerhound, dann Windspiele, Jagdwindhunde, Haussahund, Laufhund und Yorstehhund (zum Teil gekreuzt) und Dachs ­ hund ab. Ich darf vielleicht dazu gleich bemerken, dass mir die Ableitung des Dachshundes, und zwar nach dem Stammbaum Seite 70, direkt vom äthiopischen Windhund denn doch recht sehr wenig begründet zu sein scheint. Ich möchte durchaus nicht jeden kurzbeinigen Hund und so auch nicht die altägyptischen (2300 v. Chr. S. 69) mit unserm Dachs zusammenbringen. Vom C. anthus, dem nordostafrikanischen Schakal leitet K. ägyptische und westasiatische Parierhunde ab. Yon dem grösseren indischen C. pallipes leitet er den (grösseren) Hund der Bronzezeit ab, Schäferhund, Collie und Pudel und vom richtigen Schakal C. aureus, den kleineren Hund der ältesten Zeit, den Torfhund der Pfahlbauten und davon die Spitzhunde, den Pinscher, den Tungusenspitz, den (chinesischen) Tschau und den Battakhund. Also der Hund der Bronzezeit ist aus Indien zu uns gekommen, der Hund einer sehr isolierten, sumatranischen Völkerschaft, stammt aus Westasien. Ich kann nicht recht heraus bekommen, ob mit dem Tungusenspitz, — Seite 49 wird er ein kleiner stehohriger Spitzhund mit langen schlichten Haaren ge ­ nannt und Widdendorff ohne Stelle als Gewährsmann zitiert — der so wichtige Schlittenhund der Tungusen gemeint ist, der ja auch die Gauss-Expedition begleitet, oder ob der ganz fortgeblieben ist. Dann folgt die Hauskatze. Hier wird die neue Hypothese des italienischen Zoologen Martorelli mit gutem Grund widerlegt, der eine neue sardinische Wildkatze für einen Teil des Stammes unserer Hauskatze in Anspruch zu nehmen versuchte. Es handelt sich hier aber nur um eine verwilderte Hauskatzenform. K. bemerkt, dass die in Altägypten einheimische Zucht auffallend lange im Nilthal verweilt sei und sich nach Europa jeden ­ falls nicht vor Beginn der christlichen Zeitrechnung verbreitet habe. Aber ich glaube ihm nicht beipflichten zu können, dass die Л erbreitung nach Asien viel früher stattgefunden hätte (Seite 83). Zum Schluss kommt er auch ganz kurz auf die stummelschwänzigen Katzen Ostasiens, ohne die ungelöste Frage wesentlich zu fördern. Der siebente Abschnitt (S. 88—99) ist überschrieben: Pferd und Esel. Die Reihenfolge ist also nicht chronologisch, denn auch K. ist der Ansicht, dass der Esel das ältere Haustier ist. An Abbildungen bringt K. nach Kobelt ein Bild vom equus Przewalskii und ein Bild eines Füllen von der asiatischen Eselrasse aus Ägypten, beide ohne Grössenangabe. Im equus Przewalskii meint er die Stammquelle der orientalischen Pferde zu erblicken. Wenn es sich bei diesem Wildpferd um ausgedehntere Bestände