B. Referate. Anthropologie. 15 von 1250—1550 gr auf, 91°/ 0 aller erwachsenen Weiber ein solches von 1100—1450 gr. Ungefähr die Hälfte der Männer hatte ein Gewicht von 1300—1450, ungefähr 30°/ 0 ein solches über 1450 und 20°/ 0 ein solches unter 1300 gr; entsprechend 55 °/ 0 der Weiber ein Hirngewicht von 1200—1350 gr, 20°/ 0 ein solches über 1350 und 25°/ 0 ein solches unter 1200 gr. Die obere Grenze für ein normales männliches Gehirn veranschlagt Yerf. auf höchstens 1700 gr, für ein weibliches auf 1550 gr, die untere für ersteres auf 1100, für letzteres auf 1050 gr. Bezüglich des Yerhaltens von Hirngewicht zur Körpergrösse gelangt Yerf. zu einem etwas anderen Ergebnis, als frühere Beobachter. In der Kindheit erfolgt die Zunahme des mittleren Hirngewichtes zwar entsprechend dem Körperwachstum bis zu einer Körperlänge von ungefähr 70 cm, und zwar unabhängig von Lebensalter und Geschlecht. Yon da ab ist sie aber unregelmässiger, beim weiblichen Organismus geringer, als beim männlichen. Beim Erwachsenen lässt sich ein bestimmtes Verhältnis zwischen Hirnge ­ wicht und Körperlänge nicht feststellen; das einzige, was für eine gewisse Abhängigkeit des Hirngewichtes von der Körpergrösse sprechen könnte, wäre, dass das mittlere Hirngewicht bei den Individuen (beiderlei Geschlechtes) unter Mittelgrösse etwas niedriger ist, als das bei normal grossen Personen. Es sind dieses wahrscheinlich zum Teil Individuen, die von Geburt an sclrwächlich, vielleicht auch zu früh geboren sind. Jedoch stellt es Yerf. nicht als unmöglich hin, dass bei der Vergleichung einzelner Rassen oder selbst Nationen ein gewisser Parallelismus zwischen durchschnittlicher Körper- grösse und Hirngewicht bestehen mag. — Das geringere Gewicht des Weiblichen Gehirns ist nicht oder wenigstens nicht allein von der geringeren Körper ­ lage des Weibes abhängig, denn das mittlere Hirngewicht der Weiber ist °hne Ausnahme niedriger als das des Mannes von gleicher Statur. In der Einleitung betont Yerf. die Schwierigkeiten, die sich bei der vorliegenden Studie ergeben, im besonderen die Fehlerquellen, die aus der Todesursache resultieren können. .Dr. Buschan-Stettin. 12. H. ten Kate: Die Pigmentflecken der Neugeborenen. Globus 1902. Bd. LXXXI, Nr. 15. Verf. stellt seine eigenen Beobachtungen und die Notizen aus der Tdtteratur über Vorkommen und Art des Auftretens der Pigmentflecken bei -Neugeborenen zusammen. Er hat sie bei Hawaiiern nachgewiesen. Bei dmen sollen nach Aussage der Eingeborenen die Pigmentflecken fast aus- uahmslos den Kindern zukommen; es sollen zwei Arten bestehen: „he ila“, schwarzblau, nach dem Glauben der Hawaiier durch Genuss der popölo (Solanum nodiflorum)-Früchte entstanden; die andere Art, ohia, soll rot sein ' Wle *Ti e Früchte des Ohiabaumes (Metrosideros polymorpha) (vielleicht irgend U ne Pigmentanomalie). Aus der Litterator wird erwähnt, dass Japaner,