176 Wisser : twei drücken , dat dat saff dör de fingern löppt ? In der Regel wird dann nur gesagt , dass der Riese das nicht kann , dat dar kên water rut kíimmt . Im besten Fall bringt er 's so weit , dass er den 'sprinkeligen' sten , den er sich gesucht hat , twei knippt ( 10 ) . Wenn der Riese fragt , so heisst es : Kanns du 'n sten to mehl drücken ( 16 ) oder to fin mehl wrib'n ( 11 ) ? Worauf der Schneider ihn trumpft : jq , ik kann water ut'n sten drücken ( 16 ) oder ik heff em wreb'n , dat mi de fingern natt word'n sünd ( 11 ) . Ebenso in 25 : . . to luter mehl knipen . . knipen , dat dar water herut löppt . In 19 ( b ) drückt de ries' de bôm , wat dat saff dar bi dal löppt . 0 , secht de snider , wider niks as dat ! Dat kann ik uk . Hê . . nimmt in jeden hand beten kees' und drückt dat an de bôm . ( Do ) löppt dat water uk je herut . In 15 kommt der Riese darüber zu , wie der Junge seinen pimkees' zerreibt . Wat riffs du dar ? Ik riw fürstén'n . Dunner - wedder , dusen jq ! De jung hett kräff ! Ein Wettdrücken findet hier nicht statt . Zu k sind nur die Ausdrücke 'wi mçt mal puß hol'n' in 5 und 'ik swêt as so 'n ba¡r' in 12 zu bemerken . Zu 1 . Dies Motiv ist nur noch in 4 . 25 richtig dargestellt . Sonst ist es überall verhunzt . Es ist die Pointe nicht erfasst , dass der Schneider über den Baum fliegt und dann prahlt , er sei hinüber gesprungen . Verwandt sind die beiden Züge , dass der Schneider in 17 von dem Riesen beim Backen up de hilg' gepustet wird und in 8 beim Waldhornblasen auf die Wichel ( Weide ) . Zu m . In 3 sägt der Knecht den Baum so weit ein , dass er ihn am andern Morgen so umstossen kann . Und er prahlt dann : Du rêts den stubb'n mit ut de êr . Awer so stuf aftobrçken , dar hört wat tô ! Und der Riese denkt : Döwel , de aas hett kräff ! In 12 , wo 'Berg Sinai usw . ' voraufgeht , nimmt Hans seine Brüder mit , um die Bäume einzusägen , so dass sie am andern Morgen alle so umzustossen sind . In beiden Fassungen entschuldigt sich der Held den Abend vorher damit : Ik heff vundqg' man min sünndqg's tüg an . Zu s . In 15 kommt das Motiv nicht klar zum Ausdruck . Die Pointe ist die , dass , wie sie den Teig nach dem Backhaus tragen , der Jung durch sein Grossprahlen dem Riesen eine übertriebene Vorstellung von seiner Stärke beibringt . Die Züge m—s sind übrigens wohl erst hinzugedichtet , als das e - Motiv schon eine Geschichte für sich bildete . Zu den Schlussmotiven t—y . Wie die Tabelle auf S . 171 — 172 lehrt , zerfallen die e - Fassungen für die sechs Schlussmotive t—y in zwei Klassen , in die der t - Fassungen und die der v - Fassungen . Diese beiden Motive t und v schliessen sich gegenseitig aus . Ein t nach v ist nicht möglich , und ein v nach t ist unnatürlich . Wenn nun trotzdem in 12 und 25 , t und v beide vorkommen , in 12 : t v , in 25 : v t , so erklärt sich das bei 12 daraus , dass hier das Wettfressen irrtümlich als ein zweiter Mordversuch dargestellt ist ( s . zu u ) , bei 25 daraus , dass t und v sich hier auf zwei verschiedene Personen beziehen . Der Riese schneidet sich den Bauch auf , und die Riesenmutter macht dann noch einen Mordversuch . Ebenso erklärt sich der scheinbare Widerspruch in 6 . 15 , wo auf t zwei tive folgen , die sich gegenseitig ausschliessen , in 6 : w x , in 15 : y u . Auch hier beziehen sich die beiden Motive auf verschiedene Personen . In 6 werden von den drei Riesen zwei getötet und der dritte gefangen fortgeführt ( s . zu w und x ) . Und in 15 hat der Riese sich versteckt , und die Riesenfrau kauft sich los ( s . zu u und y ) . In einer Fassung ( 11 ) findet sich weder t noch v . Hier ist aber t falls nur vergessen . Fehlen darf es nicht ( s . zu u ) .