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in Kopenhagen von Haarlöv, Figur 11.
Seeland, die jedoch in der
Art der Gabelung etwas ab-
weicht; siehe unten S. 432,
Eine andere Modifica-
tion des gewóhnlichen ge-
gabelten Kreuzes zeigt un-
sere Fig. 125, ein Bruch-
stück darstellend aus einem
Moorfunde des Jahres 1860
von Wendorf, Meklenburg-
Schwerin, jetzt in der
Sammlung zu Neustrelitz
(Gentzen's Fundprotocoll
Nr. 31). Das vollstündig
ausgebildete, aber sehr
zart gehaltene Kreuz ist
an der Gabelung des Bügel-
punktes franzenartig mit pa-
rallelen Linien versehen,
die von den äusseren Armen
der Gabeluog nach der Mitte po. | wes. f. Vôlkerkande in Berlin; TI 6651. Grabfund
er Platte zu gehen; diese or 8 1s :
von Callies in Pommern. 3/, linearer Grosse.
»gefranzte^ Gabelung be-
ginot näher dem Mittel- "iur 19
punkte des Kreuzes, als die
anderen 3, schliesst also
eine grössere Dreiecksfläche
ein, innerhalb deren min-
destens eine kräftige Ver-
stärkungsrippe gesessen zu
haben scheint, von der ich
einen Ausläufer auf dem
Bruchstück zu erkennen
glaube (in der Zeichnung
nur undeutlich wiedergege-
ben) Auf der Oberseite
ist die Fibelplatte von Wen-
dorf mit einem bandartigen
Ornament und mit Punkten
in Doppelkreisen, alles .in
Relief, besetzt, ähnlich Grossh. Mus. zu Neu-Strelitz. Wendorfer Moorfund, 1860.
Madsen, Broncealderen I 3/, linearer Grósse. Rückseite einer Scheibe einer Brillenfibel.
Taf. 30, 11*).
1) Hr. Dr. v. Buchwald übersandte mir diesen Gegenstand mit einigen anderen der
Grossherz. Sammlung zur Abbildung. Wir dürten übrigens einer ausführlichen Publikation der
Neustrelitzer Schütze durch Hrn. v. B. entgegensehen, bei welcher er in erfolgreicher Weise
durch das Talent des Hrn. Archiv-Registrators Müller unterstützt wird, der die erforderlichen
Zeichnungen anfertigt und auch mir die Abbildung zu Fig. 20 lieferte.
2) Der Wendorfer Fund enthàlt ausser oben erwàhnter Brillenfibel noch folgende Bronzen :