Karusakaybe, der Vater der Mundurukü
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Karusakaybe, der Vater der Mundurukü
Von P. Albert Kruse, O. F. M., Öbidos (Para, Brasil)
„Das Herz tut mir weh, wenn ich an
Karusakaybe denke, denn er war gut.“
(Yurit’ anpe.)
Inhalt :
Erklärungen einheimischer Ausdrücke
1. Die himmellose Zeit und ihre Kultur, Uäkupari
2. Auftreten des Karusakaybe
3. Die Katastrophe am Dad’erek'a
4. Verschwinden des Kurumtäw
5. Karusakaybe versucht Dayrü zu töten
6. Der Kampbrand
7. Das Auftreten der Ipiarawdt
8. Aüuakayt’e, der Tapir
9. Männer ohne Frauen
10. Neue Frauen
11. Matriarchat
12. Ursprung des Himmels. Dayrü als Atlas
13. Sonne, Mond und Sterne. TJärupa
a) Karuetaruybe, die Sonne der Trockenzeit
b) Der Burered
c) Uäkurampe, die Sonne der Regenzeit
d) Entstehung der Sonnen und Monde
e) Weitere Wettermütter
/) Nunnün, die Sand flohmutter
14. Weggang des Karusakaybe
15. Marayt’ukü
16. Äd’awn
17. Karusakaybe als Tarazoai bei den Apiakä
18. Karusakaybe, der Gesetzgeber der Mundurukü
19. Die neue Sprache
N. B. Gewährsmann ist fast überall der Mundurukü Kabat’an. — Zur Schreib
weise siehe Anthropos 41-44. 1946-1949. pp. 316-317. Hinzugefügt sei, daß der Wort
akzent auf der Endsilbe ruht, wenn nichts anderes angegeben ist. Worte aus der
Lingua Geral sind in deutscher Schreibweise wiedergegeben, ausgenommen die geo
graphischen Bezeichnungen. Alle mundurukuischen und apiakaischen Wörter sind in
Kursiv gesetzt.