diesem der dritte den Stock, aber keiner brachte die
Prinzeß ins Leben zurück. Jetzt schlug bald der eine,
bald der andere, bald stärker, bald schwächer, bis der
König merkte, daß sie Betrüger seien, und sie ins
Gefängnis abführen ließ, wo sie etliche Wochen nach
denken konnten, wie sie sich an dem Hansl für den
neuen Streich rächen wollten.
Aus dem Gefängnisse entlassen und vor Rache
dürstend, überfielen sie heimlich in der Nacht das
Haus des Hansl, nahmen diesen und banden ihn
in einen großen Sack, um ihn in einen Fluß zu wer
fen. Um dem Hans! die Todesängsten recht fühlen
zu lassen, ließen sie den Sack, worin er sich befand,
auf der Brücke des Flusses stehen und gingen auf
einige Zeit ins Wirtshaus, um dort ihre Hitze ein
wenig abzukühlen.
Unterdessen schrie Hansl im Sack in einem fort:
„I will nit, i mag nit." Wie er so fortschrie, kam
ein Sautreiber mit einer großen Schweineherde über
die Brücke daher und fragte: „Was willst du nit?" —
„Ja," sagte Hansl, „i soll die Königstochter heiraten,
und das mag i nit." „I möcht schoan," meinte der
Sautreiber. — „Dann mußt du mich auslassen und
dich in den Sack einbinden lassen." Der Sautreiber
war damit einverstanden, öffnete den Sack, ließ den
Hansl heraus, schenkte ihm die ganze Schweine-
herde, ließ sich in den Sack binden und schrie in
einem fort: „I will schoan, i mag schoan!" während
Hansl nichts Eiligeres zu tun hatte, als die Schweine
nach Haufe zu treiben.