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Volltext: Zeitschrift für Ethnologie, 108.1983

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Laufende Forschungsvorhaben 
Ireland) at the Institute für Musikwissenschaft (Prof. Födermayr) of the University of Vien 
na. The materials, i.e. musical recordings, interviews etc., are largely gathered during several 
periods of field-research in his home and nearby areas in northern New Ireland since 1975. 
The technical analysis of the recorded songs is completed. The basic aim of the study is two 
fold, a) musicologically, to observe and show i) musical components of the songs, ii) the 
spread of interchanging influences between the different language groups and the importan 
ce these have for the people, iii) the functional role and status such songs have in the Ma- 
langgan memorial feasts; b) ethnologically, to outline general ethnological aspects associa 
ted with these songs in their particular culture. Some parts of the material are used for a pa 
per on „Some Aspects of the Traditional Dances within the Malanggan Culture of North 
New Ireland“ to be published in Bikmaus 4/3 (Sept. 1983). [39/83] 
In Fortsetzung ihrer Untersuchung über „Zeitgenössische Schriftsteller in Ozeanien 
und das Problem der kulturellen Identität“ (Modern literature in Oceania — Poets in Poly 
nesia today) hat Renate von Gizycki, Kassel, im Frühjahr 1983 eine mit einer Beihilfe der 
Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützte Forschungsreise nach Ozeanien durchge 
führt. Ziel des Projekts ist die Dokumentation und Analyse der zeitgenössischen Literatur 
Ozeaniens (Schwerpunkt Polynesien) im Hinblick auf Selbstverständnis und Rolle der Auto 
ren, wobei dokumentierte Interviews und Gespräche (Tonbandprotokolle) eine wesentliche 
Grundlage bilden. [50/82] Eine weitere zwischenzeitliche Veröffentlichung zum Thema ist 
erschienen in „L’80“, Heft 25 (Febr. 1983). [40/83] 
Gerd Koch, Museum für Völkerkunde, Berlin, hat eine Untersuchung über „Mating- 
dam. Ein Siedlungsbereich im oberen Eipomek-Tal, zentrales Bergland von Irian Jaya 
(West-Neuguinea) “ [Malingdam. A settlement area in the upper Eipomek valley in the cen 
tral highlands of Irian Jaya (West New Guinea)] fertiggestellt. Es handelt sich um die de 
skriptive Kulturaufnahme einschließlich Foto-Dokumentation, Ergebnis der im Rahmen 
des Schwerpunktprogramms „Interdisziplinäre Erforschung von Mensch, Kultur und Um 
welt im zentralen Hochland von West-Irian (Neuguinea)“ der Deutschen Forschungsge 
meinschaft durchgeführten Feldforschung. Das druckfertige Manuskript liegt vor. Bereits 
veröffentlicht sind 8 Forschungsfilme zu Einzelthemen aus der Kultur der Eipo (zentrales 
Bergland von West-Neuguinea) in der Encyclopaedia Cinematographica. [41/83] 
Unter der Leitung von Erhard Schlesier und Manfred Urban, Institut und Samm 
lung für Völkerkunde der Universität Göttingen, wird von Eva Raabe ein „Gesamtver 
zeichnis der Völkerkundlichen Sammlung der Universität Göttingen im Institut für Völker 
kunde, Teil I, Abteilung Ozeanien“ (Catalogue of the ethnographical collection of Goettin 
gen University, part I: Oceania) vorbereitet. Die Materialaufnahme ist beendet, die Arbeit 
soil 1984 abgeschlossen werden. Ziel ist die Erstellung und Publikation eines Registerwerkes, 
das die Einbeziehung der völkerkundlichen Sammlung der Universität Göttingen in mu 
seumsethnologische Forschungen in stärkerem Maße als bisher ermöglichen soll. [42/83] 
Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten und von 
Eike Haberland geleiteten Projekts am Frobenius-Institut, Frankfurt, über „Mensch, 
Umwelt und Kulturentwicklung“ (Man, environment and cultural development) arbeitet 
seit Januar 1983 Thomas Michel für 1 Jahr bei den zur Ok-Sprachfamilie gehörenden At- 
balmin in den Star Mountains von Papua-Neuguinea. Nach einer Untersuchung umweltbe 
zogener Handlungsweisen soll eingegrenzt werden, auf welche Weise Konzepte und Strate 
gien in verschiedenen Bereichen der Kultur die Umweltbedingungen reflektieren. Schwer 
punkt seiner Forschung ist die kulturelle Steuerung ökologischen Verhaltens. Die Auswer 
tung der Feldforschungsergebnisse soll nach Möglichkeit bis Ende 1984 abgeschlossen wer 
den. [43/83]. Zur Beschreibung des Gesamtprojekts siehe [37/83].
	        
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