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berührt: Suetonius Paulinus, quem consulem vidimus, primus Romanorum ducum
‘ransgressus quoque Atlantem aliquot milium spatio, prodidit de excelsitate quidem
aius quae ceteri, imas radices densis altisque repletas silvis... decumis se eo
pervenisse castris et ultra ad fluvium, qui Ger vocatur, per solitudines nigri
pulveris, eminentibus interdum velut exustis cautibus, loca inhabitabilia
fervore, quamquam hiberno tempore, experto.“ qui proximos inhabitent saltus,
refertos elephantorum ferarumque et serpentium omni genere, Canarios appel-
'arl, quippe victum eius animalis promiscuum iis esse et dividua ferarum viscera.
iunctam Aethiopum gentem, quos Perorsos vocant, satis constat.
Die Bestimmung der Lage des Gebirges Azwar ist abhängig von derjenigen
der Stadt Tamedelt oder Tamedult, über die es keineswegs an Nachrichten gebricht
und die daher, so sollte man meinen, keinen erheblichen Schwierigkeiten begegnen
zönnte. Sie wird auch für die Franzosen ein Leichtes sein, sobald sie sich einmal
entschliessen die Hand auf das Tafılelt und Wadi Draa zu legen,
was — trotz Algeciras — hoffentlich recht bald geschieht. Tamedelt lag 6 Tagreisen
südöstlich von Igli, der Hauptstadt von Süs (Bekri !", ult.), und ebensoviel westlich
von Tijümtin, dem Hauptorte der Provinz Dar’a (1, 5-6), drei Tagreisen vom Wadi
Dara und elf Tagreisen von Sigilmäsa in Tafılelt (61, 21-22. W, 5—8). Die Stadt
lag in einer Ebene an einem Flusse, der in einem ı0 Meilen entfernten Berge
antsprang. ‘Das ganze zwischenliegende Land ist mit Gärten besät. Es gibt an
diesem Flusse viele Mühlen. Der Boden ist äusserst fruchtbar und trägt hundert-
ältig. Es gibt daselbst eine reiche Silbergrube’ (Bekri "*, ı-5). Diese Silbergrube
wird auch von Ja‘qübi, Kitäb al buld. "61, ı4 ff., der noch Goldgruben hinzufügt,
sowie von Bekri S. tv, 18-19 erwähnt. Auch Istachri S. "1, 12-14 spricht von
ziner ausserordentlich ergiebigen Goldgrube in der Nähe von Sigilmäsa, aber sehr
ınbestimmt: sie soll zwischen Sigilmäsa, dem Negerlande und dem Lande Zawila
ijegen. Vgl. DE Gogje, Descriptio al-Magribi p. 135. Die Stadt Tamedelt war
jeherrscht von einer von “Abd allah b. Idris angelegten Burg und diente nachmals
dem Schurken “Abd alläah b. Jä-Sin, dem Profeten der Almoraviden, als Operations-
basis in seinem Feldzuge gegen Sigilmäsa. Die Bevölkerung bestand vorwiegend
aus den Banü Targa (‘die Leute des Rinnsals’), einem Canhägastamme, der dort
verschiedene Burgen besass (Ja‘qübi 1.1. "1, 17. Bekri !w, 20).
Diese ganze Gegend südlich vom Wadi Dar°a zeigt auf den heutigen
Karten noch einen grossen weissen Fleck und harrt noch der Erforschung. Auf
neueren Karten. so auf PETERMANNS Übersichtskarte der Reisen von GERHARD
I) Dieser Stamm hat mit den KG, Targa des Ibn Chaldüin und Leo Africanus d.i. den Tuareg, neuarab.
Plural Bla (so im Tarich as Südän) sachlich natürlich nichts zu tun. Vielleicht ist er nach dem Wadzı Targä
jenannt, das man 5 Tage südlich vom Wadiı Dar‘ auf dem Wege von Sigilmäsa nach G&aäna passierte und das den
Anfang der Caharz bezeichnete (Bekrt \W”, 6). Der eigentliche Name der Tuäreg (Hoggär) wäre nach JTa‘aübI (oben
= U [7
S. CXV A. 2) a. nach der Antilope Ja, dant.