) —
Figur 21.
'igur 22. Figur 23.
Figur 94.
Figur 25. Figur 26.
Figur 21. Figur 98.
Alles !/,.
gedriickten Kugel (Fig. 21—25). Zwei davon haben eben geschliffene Flichen
(Fig. 21 und 24), eine ein wenig konvexe Flichen (Fig. 23), zwei ein wenig
konkave Flächen (Fig. 22 und 24). Die Randflichen sind bei zweien mehr
cylindrisch (Fig. 23 und 24), bei den drei anderen ähnlich denen eines Kugel-
abschnitts (Fig. 21, 22, 25). Diese 5 Formen könnten die Bedeutung von Kise
haben, da sie dessen durch Pressen mit der Hand zwischen Zeug entstandene
Form nachahmen.
Ein Steinchen hat die Form eines nach einer Richtung verlingerten Wiirfels
mit verjiingten Enden (Fig. 26). Alle 6 Flichen sind regelmässig zugeschliffen, so
dass die Kanten überall scharf sind und nur die Ecken sich ein wenig abrunden.
Möglich, dass diese Form ein Brod vorstellen sollte.
Zwei sind eifürmig, von der Grósse eines kleinen Taubeneis (Fig. 27 und 28).
Beide sind wie von einer weissen Glasur überzogen, welche entstanden sein
kann, als die Steinchen beim Verbrennen der Leiche mit Asche in Berührung
kamen, denn auch die anderen zeigen zum Theil ähnliche Glasurspuren und alle
sind mehr oder weniger der Hitze ausgesetzt gewesen. Naturgemäss würde man
diese beiden als Vertreter der Eierspeisen ansehen können.
9. Funde aus altgermanischen Gräbern bei Mühlenbeck, Kreis
Nieder-Barnim.
Figur 29.
æ
' Figur 30.
Im vergangenen Sommer hatte Hr. Grunow ein grósseres
Grüberfeld zwischen Mühlenbeck und dem gleichnamigen See .
enideckt, an dessen Ausgrabung ich mich betheiligt habe. Eine
Fläche von ungeführ 1 ^a war von Grübern mit Steinpackungen
eingenommen, welche dem grossen Gebiet der osigermanischen
Grüber angehóren und wenig Auffallendes boten." Erwühnen Ja
will ich von den Fundstücken nur eine Bronzenadel mit dickem Kopf (Fig. 29)
und eine Kinderklapper in Form einer Muschel (Fig. 30), welche durch Zu-
sammendrücken der Rànder zweier halbkugeliger T'honschülchen entstanden ist. ‘
Buchholz.
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