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Inhalt / Download : Der osmotische Druck und seine Beziehung zur freien Energie

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Die Proportionalität des osmotischen Druckes zur 
absoluten Temperatur ergab sich aus der Annahme, dass 
die Lösung so beschaffen ist, dass durch Zugabe des 
Lösungsmittels ohne äussere Arbeitsleistung die innere 
Energie des gelösten Salzes nicht geändert wird. Neh­ 
men wir nun an, Gase seien Molekeln von Körpern, die 
im Lichtäther aufgelöst seien, dann kann man sagen, 
dass wenn diese Aetherlösungen den Zustand erreicht 
haben, dass durch weiteren Zusatz des Lichtäthers zur 
Lösung ohne äussere Arbeitsleistung die innere Energie 
der aufgelösten Molekel nicht verändert wird, das Pro­ 
dukt aus Druck und Volumen gleich einer Constanten ist, 
multiplicirt mit der Gewichtsmenge der aufgelösten 
Molekel und multiplicirt noch mit der absoluten Tem­ 
peratur. Auf diese Weise kann man diese Analogie 
zwischen den Gasen und den Salzlösungen auf die ge­ 
meinsamen Merkmale beider „Systeme zurückführen. 
Ehe ich den nächsten Schritt in meinen Betrach­ 
tungen mache, will ich mir erlauben, den Ausdruck, 
den Prof. y. Helmholtz für die electromotorische Kraft 
zwischen zwei unpolarisirbaren Electroden, die in ungleich 
concentrirten Lösungen desselben Salzes tauchen, ge­ 
funden hat, durch das Pfeifer’sche Aequivalent auszu­ 
drücken. Wird das Salz aus der Lösung mit dem Verdün- 
nungswerthe ausgeschieden und in der Lösung mit dem 
Verdünn ungs werth e hy aufgelöst, so ist die electro­ 
motorische Kraft, die diesen Unterschieden des Wasser­ 
gehalts entspricht, gegeben durch die Beziehung hi
	        
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