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57. Mies, Dr. Josef: Das Verhältniss des Hirn- zum Rückenmarksgewicht,
ein Unterscheidungsmerkmal zwischen
Mensch und Thier. Sonderabdruck aus der „Deutschen
med, Wochenschrift“ 1897, Nr. 33. Gesch. d. Verf.
58. Salmon, Philippe: L’Atlantide et le Renne. Extrait
de la Revue mensuelle de l’Ecole d’Anthropologie de
Paris, 1897. Gesch. d. Verf.
Lehmann-Nitsche, Dr. Robert: Ein Burgwall und ein
vorslavischer Urnenfriedhof von Königsbrunn, Cujavien,
Aus den Verh. der Berliner anthrop. Ges. 1897. Gesch.
d. Verf.
50. Montelius, Oscar: Das Museum vaterländischer Alterthümer
in Stockholm. Beschreibung der wichtigsten
Gegenstände, Stockholm 1897. Gesch. d. Verf.
61. Jank6, Dr. Johann: Az ezzedeves orszägos kiällitäs
Neprajzi Faluja. Budapest 1897, Gesch. d. Verf.
62. Conwentz, H.: Die Moorbrücken im Thal der Sorge
auf der Grenze zwischen Westpreussen und Ostpreusser
(mit 10 Tafeln) Danzig 1897. Gesch. d. Verf.
58. Pantussow, N, N.: Swäjdjänija Kuldzinskom Rayon
za 1871— 1877. Kasan 1881 Gesch. d. Verf.
64. Proceedings of the Davenport Academy of natural
sciences. Vol. VI. 1889-—1897. Gesch. d. Acad.
65. Second annual exchange catalogue for the year
1897—1898. Chicago, Nov. 1897. Gesch. d. Field
Columbian Museum,
66. Majewski, Erasmus: Drobne prace i notatki z dziedziny
Archeologii przedhistorycznej i Etnografii. Warschau
1897. Gesch. d, Verf.
67. Reinecke, P.: Ein vorgeschichtlicher Grabfund von
Ochsenfurt, Unterfranken. Sep.-Abdr. a d. Corr.-Blatt
der Deutschen anthrop. Ges. Nr. 8, 1896. «
68. Derselbe: Nochmals zu den Armschutzpiatten. Desgleichen.
69. Derselbe: Beschreibung der Skeletreste aus dem Flachgräberfelde
von Manching. Sep.-Abdr. aus „Beiträge
zur Anthropologie und Urgeschichte Baierns“.
Den Spendern wird hiemit der verbindlichste Dank
der Gesellschaft ausgesprochen.
SE
Am 22. November starb zu Stuttgart im 74. Lebensjahre unser correspondirendes Mitoglied
Herr
Dr. Oskar Fraas.
Derselbe war einer der hervorragendsten älteren Geologen Deutschlands und betheiligte
3ich auch lebhaft an den anthropologischen Bestrebungen, indem er nicht nur durch lange Jahre
Vorstandsmitglied der Deutschen anthropologischen Gesellschaft ‚war, sondern auch wiederholt
Ausgrabungen wichtiger prähistorischer Localitäten veranstaltete, die in einigen Fällen (Fürstengrab
zu Pullach) von besonderem Erfolge begleitet waren. Er gehörte zu jener Schule von Naturforschern,
welche in der Ergründung des Ursprunges des Menschengeschlechtes, sowie seiner Cultur
eines der hervorragendsten Endziele naturwissenschaftlicher Forschung erblicken, Sein Name wird
daher in den Gedenkbüchern unserer Wissenschaft dauernd verzeichnet bleiben.
Kurz vor Schluss der Redaction brachten die Tagesblätter die Kunde von dem Ableben
des Herrn Professor
*
Dr. Wilhelm Joest
der, auf einer neuen Weltreise begriffen, in Santa Cruz (wahrscheinlich das der Königin Charlotte-Inseln)
am 25. November d. J. einem Herzschlage erlegen sein soll. Professor Jozsr war ein
Weltreisender im besten Sinne des Wortes, ein wissenschaftlich gebildeter und vielfach unterrichteter
Mann, der namentlich für die Ethnologie ein eifriger Förderer war und durch seine den,
ganzen Erdkreis umspannenden Reisen, sowie seine zahlreichen Publicationen manches dazu beigetragen
hat, dass Deutschland heute in allen, unsere Diseciplin berührenden Fragen in erster Linie
steht. In ihm verlieren wir einen jener seltenen Männer, die, reich und unabhängig, sich die
Förderung wissenschaftlicher Aufgaben zur Lebensaufgabe gestellt haben. Im Jahre 1895 trat er
unserer Gesellschaft als Stifter hei
WoMdt- UNIV Sr —— .— nn
SS CR Redactions-Comit&: Fr. R. v. Hauer, M. Much, F. Müller, J. Szombathy, K. Toldt, S. Wahrmann.
B; . Ss. Redactions-Beirath: M. Much und E. Zuckerkandl.
» ibliothel, 2 Redacteur: Franz Heger.
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