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Den zweiten Theil des Fundes erwarb das Nationalmuseum
in Budapest.‘) In demselben befanden sich”
Bronzegussmaterial in Form von Kuchen, Kelte, Schmalmeissel
mit Tülle, Hämmer, Nadeln, Bruchstücke von
Fibeln, Sicheln, Zierscheiben, mehr denn 80 Stück
Knöpfe mit Oesen und 190 Bronzeringe.
In Fig. 5 und 6 sind einige Gegenstände in !/, nat.
Gr. abgebildet. Fig. 5. Nr. 1. ein Kelt mit dreieckiger
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Jesen; 6, und 7. besitzen nur eine Oese und sind auf
ler Vorderseite glatt; 8. eine abgeflachte Scheibe mit
kleiner Oese auf der Unterseite; 9.—12, Sicheln, deren
Griff verschieden ornamentirt ist; 13. Anhängsel in
Criehterform; 14. Bruchstück einer Fibel; 16. Ring
zus dünnem Bronzedraht in drei ganzen und zwei
halben Windungen; 17. Bronzering mit einer ganzen
ınd zwei halben Windungen; 18. verbogener Bronzeing;
19, geschlossener Bronzering; 20.—29. offene
Bronzeringe, an beiden oder nur an einem Ende zugespitzt.
Der Durchschnitt dieser Ringe ist entweder
und oder vierkantig. Fig. 6. Nr. 1. ineinander ge-N
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Verzierung; 2. ein Hammer mit Tülle, der Rand mit
einem starken Wulst; 3. Kelt mit der schon erwähnten
gabelförmigen Verzierung; 4. Schmalmeissel mit Tülle
and einem Loch an der Seite; 5., 6. und 7. Zierscheiben,
von denen -das 5. mit zwei concentrischen Kreisen und
einem Knopfe verziert ist. An der Unterseite sind zwei
1) J. Hamreı, „Bronzkor.“, IT, Taf, COXXXVI und
COXXXVIL
2) Arch. Ert., Bd. XVYI. 1896. S. 374.
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schlungene Ringe; 2.—23. verschiedene Ringe, zumeist
glatt, manche mit Verzierungen, die Enden zugespitzt
oder stumpf, bei einigen übereinander greifend,
Der kleinste Theil des grossen Fundes kam in
meine Sammlung.!) Diese Gegenstände sind in Fig. 7
abgebildet. 1. Ein Kelt ohne Oehr, Länge 139 mm,
3reite der Schneide 57 mm, mit einem breiten, wulstigen
iande, die Fläche zeigt ein Tförmiges Ornament;
2, ein Kelt mit Oehr, Länge 106 mm, Breite der
Schneide 49 mm; 3. ein Schmalmeissel mit Tülle,
‚änge 158 mm; 4, ein Kelt mit Oehr, Länge 95 mm,
öhne Ornament; 5. Erzgussmaterial in Kuchenform.
„ 1) J. HaAmrper, „Bronzkor“, II, Tafel CCXXXV und Arch.
Ert.. Bd. XVL 1896. S. 250.