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Dehr, hingegen ein Loch zur Befestigung. Auf den
Kelten 11., 15. und 18. sind angedeutete Schaftlappen
ersichtlich; 17. und 20, zwei Hohlmeissel mit Tülle;
21. eine Perle: 22.—23, Spinnwirtel; 24. und 25. kleine
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geschlossene und offene Bronzeringe; 26, und 28, Bruch:
stücke von Fibeln (?); 27. ein verbogener Schmalmeissel,
In Fig. 2, Nr. 1—5 und 19, sind Sicheln und
Bruckstücke dargestellt. Sie zeigen drei verschiedene
Typen, und zwar a) Nr, 7 ohne Dornfortsatz; b) Nr. 1.
4 8. 10 und 12 der Stiel oder Griff endet in einem
schwalbenschwanzförmigen Ausschnitt; endlich c), bei
welchem Typus dieses Ende horizontal ist. Der radiale
Durchmesser der Sicheln schwankt zwischen 15—17 cm
und die Breite der Klingen zwischen 2‘5—4 cm;
Nr. 18 ist durch Fig. 3, Nr. 35, zu ergänzen und
bildet ein Messer, dessen Heft durchlocht ist; Nr. 16
und 17 sind Bruchstücke zweier Schwertklingen, von
denen das erste 13'5 cm lang und 3:5 cm breit ist;
Nr. 17 ist eine 13:4 cm lange Schwertspitze,
Fig. 3, Nr. 1—4 Bronzedrahtspiralen mit 15, 10,
13 und 13 Windungen; es können auch Bruchstücke
von Brillenfibeln sein. Nr. 5 ein Gewinde aus flachem
Draht; Nr, 6, 7, 27 und 28 Conuse aus Bronzeblech ;
Nr. 8 Drahtgeflecht, kann auch von einer Fibel
stammen. Nr, 9, 10, 33, 44 Lanzenspitzen und Bruchtheile
solcher. Bei der in Nr. 10 abgebildeten Lanzenspitze
ist das Blatt durch drei Rippen oder Grate
verziert. Das Blatt der anderen Lanzenspitze ist abgebrochen
und ohne Verzierungen; Nr. 11—14, 15,
32, 36—39 Bronzeknöpfe von verschiedenem Durchmesser
mit 1—2 Oesen an der Unterseite. In dem
vom Comitatsmuseum erworbenen Theile befanden sich
202 kleinere und 11 grössere Bronzeknöpfe; Nr, 45— 48,
Anhängsel in der Form eines Olivenblaties, zum Theile
noch mit ihren Kettehen; Nr. 52 ein Anhängsel besonderer
Form; Nr. 40—41 Kettchen mit 24 und
32 Gliedern; Nr. 20—24 Fingerringe und deren
Bruchstücke; das Stück Nr. 24 ist durch Nr. 42 zu
ergänzen, Diese Fingerringe kommen öfter unter den
Velem-St. Veiter Funden vor, Sie sind charakterisirt durch
die an einem Ende befindliche, von doppeltem Draht
gebildete Schleife. Nr. 49.—51 drei Bruchtheile einer Säge
aus Bronze; Nr. 25—26 zwei kleine Bronzeringe; Nr. 29
ein zusammengelegtes Bronzeblech; Nr. 17, 30 und 31
Gegenstände unbekannten Zweckes; Nr. 54—59 Stecknadelköpfe.
Interessant sind zwei mit Entenköpfen verzierte
Gegenstände, die an der Einsattelung ein längliches
Loch aufweisen; Nr. 60 ist das Bruchstück
einer Fibel. Die drei letzteren Gegenstände sind Funde
der ältesten Hallstatt-Periode,
Fig. 4. Nr. 1 eine Brillenfibel. mit 12 niederhängenden
Kettchen, von denen 4 an das Mittelstück
befestigt und am Ende durch eine kleine Drahtspiralscheibe
zusammengehalten sind. Weitere 6 Kettchen
sind an die erste Windung der rechten Spiralscheibe
befestigt, und an deren Enden befinden sich 5 kleinere
Ringe. 2 Kettchen sind ohne Anhängsel, das längere
war vermuthlich an der Spiralscheibe und das kürzere
an dem Ringelchen, ober dem es hängt, befestigt. Die
Spiralscheiben besitzen einen Durchmesser von 31 mm;
2 und 3 zwei schöne Fibeln vom Typus .der ungarischen
Bronzezeit. Sie erinnern an die Fibelfragmente
im Nationalmuseum in Budapest und im Funde von
Lazärpatak,!) an die Fibeln von Komjäth?) und von
Gyermel.?) Von den in Velem-St, Veit gefundenen ist
1) J. HampeL, „Bronzkor“, I, Tafel XLIII, 1 und 2, und
J. Lx=u0czgy, Arch. Ert., V. Bd. 1885, pag. 187, 188 und T. II.
2) J. HaAmper, „Bronzkor“, I. Tafel, CXX, 20.
„ 3) Dr. E. VäsarneLYyı, „A Gyermeli bronzleletröl“, Arch.
Ert. IX, 1889, pag. 64, Abbildung 1—2. Leider gibt der
Antor keine Maasse an
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