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argab. Meinen Augen stellt sich auch die Annahme,
dass das Gefäss eingemauert war, als völlig sicheı
Jar Bei solchem Sachverhalte wird es wohl erlaubt
an Fig. 230 erinnert. Dass das Gefäss eingemauert
war, lässt sich allerdings nicht mehr erkennen.
Bemerkt und hervorgehoben möge sein, dass das
Fragment gross genug ist. um s0O ziemlich die ganze
Fig 231. Bruchstück einer römischen Kachel aus Wien.
(Halhe Grösse)
Fig, 230. Eine römische Kachel ans Wien, (Halhe Grösse \
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sein, Fig. 230° eine römische Kachel zu benennen.
Auch Fig. 231 kann wohl nur von einer Kachel herrühren,
wie die schwarze, russige Färbung der Innen-Aäche
zu beweisen scheint. sowie die Form, welche
Form der Kachel reconstruiren zu können und dass
diese eine Gestalt ergibt, welche der steirischen
volksthümlichen Kachel sehr nahe kommt. (Vgl. Mittheilungen
der Anthrop. Ges. in Wien. Bd. XXI,
S. 1492. Fig. 67.)
Literaturberichte.
Morgenländische Stoffe. Etwa 20 Tafeln in Lichtdruck.
Cuivres d’Orient. Etwa 80 Tafeln.
Poteries de Fostat (pres du Caire). Etwa 40 Tafeln.
Armes et armures d’Orient. Etwa 20 Tafeln.
La necropole de Bars en Siberie. Etwa 30 Tafeln.
Manuscrits et reliures d’Orient. Etwa 30 Tafeln
Tapis d’Orient. Etwa 30 Tafeln.
Das sind vielversprechende Publicationen, die uns nanentlich
in einer reichen Fülle von Tafeln eine Menge des
{Interessanten versprechen. Die beiden ersten derselben sind
m vergangenen Sommer erschienen und wollen wir dieselben
%ier kurz besprechen.
Das erste Werk führt uns einige mit ausgezeichneten
Schnitzereien versehene Holzthüren in trefflichen Lichtdrucken
ror, welche uns einen Begriff vun der Höhe der turkestanischen
Xunst aus der Zeit Timur’s und seiner Nachfolger geben. Die
beiden ersten Tafeln zeigen uns Vorder- und Rückseite der
einen Hälfte einer Flügelthüre aus Kokand, welche der Verfasser
zufällig dort auffand; erstere ist älter und wird vom
Verfasser dem XV. Jahrhunderte zugewiesen, während die
Verzierungen der Rückseite hedeutend jünger sind. Fine
11.
Sammlung F. R. Martin. 1. Thüren aus Turkestan.
5 Tafeln nebst Text von F. R. Marrtın. Stockholm
1897, 2. Sibirica. Ein Beitrag zur Kenntniss
der Vorgeschichte und Cultur sibirischer Völker.
Mit Unterstützung des schwedischen Staates herausgegeben
von F. R. Marıtıs. Stockholm 1897.
Wir haben hier über die zwei Erstlingswerke eines jungen
schwedischen Forschers zu berichten, der durch seine umf{assenden
Reisen und die bedeutenden auf denselben zusammengebrachten
Sammlungen , sich ein Anrecht auf die
Würdigung weiterer Kreise erworben hat. Ein Prospect zeigt
uns auch an, dass die gemachten grossen Sammlungen in
rascher Aufeinanderfolge zur Veröffentlichung gelangen sollen.
Dieselben werden folgende Werke umfassen:
Thüren aus Turkestan. 5 Tafeln, ;
Sibirica. 35 Tafeln in Lichtdruck und über 100 Text-[Nustrationen.
Moderne Keramik von Centralasien. 15 Tafeln.
wovon 6 in Chromolithographie.