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Monötier bei Briancon, versinnlichen. Auffällig und
vielleicht untypisch scheint der Grundriss von Fig. 167
Der Corridor zwischen Küche und Speisekammeı
kommt ausser in diesem Falle in dieser Weise
nirgends vor. Es mag ein örtlicher Grund obwalten.
Wahrscheinlich ragt das Untergeschoss in den Berghang
hinein oder: ist am Stallende aus anderen
Die maison (Küche, allgemeiner Essraum und
Schlafraum der Eltern, dann zuweilen auch Versammungsort
der Familie) heisst auch fougagno und
‘ocanea. Daneben ist eine Kammer mit Betten und
Vorräthen. Der Nebenname deycharjo dieser Kammer
scheint unserer Rumpelkammer zu entsprechen.. Unterhalb
derselben ist ein Wein-, Oel- und Milchkeller.
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Fig. 166. Gehöft in St. Veran (Departement Hautes-Alpes). b Erdgeschoss, typisch.
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Fig. 167. Typisches Haus in Monötier bei Briangon (Departement Hautes-Alpes).
C. Beispiel eines mithewohnten Stalles (BP == Betten. 0 — Ofen. S = Sitz, Tisch und Rank auf Estrich).
Der grössere Theil des Erdgeschosses ist vom
Stall eingenommen. Derselbe ist zumeist gewölbt.
Auf der Mittelsäule von Marmor steht die Jahreszahl
1791. Bei t£ ist ein Stück Estrich mit Tisch
und Bänken. Der Stall ist nämlich im ganzen De-„artement
mehr oder weniger auch Winterwohnung
Jer Menschen. In St. Marcellin scheint sich dies aller-Jings
nur auf die Abendzusammenkünfte der Familie
and der Nachbarn zu beschränken: anderswo aher bringt
Gründen nicht zugänglich zu machen. Von dem
bewohnten Stalle Fig. 167c wird noch die Rede sein.
Fig. 168 stellt Erdgeschoss, Obergeschoss und
Bodenraum eines Hauses von St. Marcellin dar.
Dieses Dorf, nahe bei Gillestre, ist enge gedrängt
am Abhange angehäuft.
Die Südseite heisst ä l’adrech (ad rectum?),
die Nordseite & l’ubac. Die Hauptfront ist fast
immer gegen Süden gerichtet