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and B,, die Betten der Eheleute, ausserdem bei K
ein Kasten, bei k eine Kastenuhr bei K-O ein
Kachelofen. Im zweiten Stübel steht bei B ein Bett,
das Bett vom Bruder des Bauern, und drei Kästen,
K,, K; und K,.
Die Decken jeder der beiden Stübel werden durch
Durchzugbalken getragen. An der unteren Fläche
jedes dieser Durchzugbalken war eine Rosette eingeschnitten,
welche der glich, die ich Bd. XXV der
Mittheilungen, S. 133, Fig. 204, aus dem Hause
Nr. 113 in Oberschützen abgebildet habe. Auf der
rückwärtigen Seitenfläche der Durchzugbalken war
der Namen „Jesu“, die Jahreszahl und die Anfangsbuchstaben
des Erbauers (Peter Holzer) eingeschnitten.
wie folgt:
18 +85
P IHSH
aicht immer die Zeit dazu: „In Summa” is‘ äll’s
z’g’nedi‘, in Winta‘ geht’s laichta‘.“
Die Familie hält sich im Sommer gerne in der
Laube auf, dort ist es „liftig“ (luftig), auch wird
man da von Fliegen weniger geplagt, als in der
Zauchstube. Im Sommer werden die Mahlzeiten in
ler Laube, im Winter in der Rauchstube eingenommen.
'n der Rauchstube schläft in diesem Hause Niemand,
selbst auch im Winter nicht.
Von der Anlage der Wirthschaftsräume habe ich,
ım Irrthümern vorzubeugen, noch zu bemerken, dass
sie tiefer liegen, als die Wohnräume, was sich übrigens
schon durch einen Blick auf die Ansicht dieses Hofes
rkennen lässt. Ich habe erwähnt, dass die hintere
Stube um mehr als 1 m höher liegt, als die Laube.
An die hintere Stube stösst rückwärts der Kuhstall
an. Er liegt jedoch wie im vorbeschriebenen Hause
so tief, dass die Decke des Stalles wieder mit dem
Fussboden der hinteren Stube in gleiche Höhe zu
liegen kommt. Eigentlich müsste daher an der Stelle,
wo ich im Plane des Hofes den Riss des Kuhstalles
aingetragen habe, der Riss des „Kuhstallbodens“
sein. Der Kuhstall, wie er sich an die hintere Stube
anschliesst, muss also um ein Geschoss tiefer ge-Jacht
werden und eben so alle übrigen Wirthschaftsräume,
wie sie im Plane eingezeichnet sind. Die
Wirthschaftsgebäude sind alle aus Holz.
Der Grundbesitz, der zu diesem Anwesen gehört.
gesteht, wie ich mir dies aus einem Grundhesitzhogen
zusammenschrieb, aus:
Wiesen . . . 8 Joch 702 Quadratklafter
Hutweide . 10
Hochwald . 1171
Wechselacke: 315
Bauareal . 973 »
38 Joch 471 Quadratklafter
Auf der Vorderseite des Durchzugbalkens im
ersten Stübel stand in zwei Zeilen folgender Spruch:
„Wenn Eheleute friedlich leben, wird Ihnen Gott den
Segen geben; U
Er stärket sie in Kreuz und Leiden; er macht sie
würdig zu seiner Freuden.“
An den beiden im hinteren Stübel neben einander
stehenden Kästen sind auch Sprüche angebracht.
An dem einen steht:
„Gesundheit, Glück und Segen .
Das wolle Gott uns geben.“ -
An dem anderen steht:
„An Gottes Segen ist alles gelegen.“
Ueber der Laubenthüre, die von aussen in’s Haus
führt, steht geschrieben:
„Gott segne dieses Haus, .
Wo wir gehen ein und Aus.“
Muthen diese Sprüche schon an, so thut dem
aufmerksamen Beobachter die Reinlichkeit, die in
diesem Hause überall herrscht, noch mehr wohl.
Zwar stehen auch hier in der Rauchstube die „Sauschaff’l“
hinter der Thüre — es ist dies ihr angestammter
Platz in der Nähe des Herdes, auf dem
doch auch das Futter für die Schweine bereitet
werden muss — und auch hier ist an der Seite des
Backofens eine Hühnersteige aufgestellt, doch ist
sonst Alles blank und rein; blank das Kochgeschirr
und die kleinen Fenster, rein der Tisch und die
Bänke. Der Fussboden war erst vor einigen Tagen
gescheuert und der Herd frisch geweisst worden.
Das Weissen des Herdes sollte alle Wochen einmal
geschehen, erklärte mir die Bäuerin, doch findet sich
Der Bauer Franz Holzer (66 Jahre alt) ist nicht
m Stande, mit seiner Frau Theresia geb. Lechner
34 Jahre alt), die er in ihrem 19. Jahre heiratete,
ınd mit seinem Bruder Josef (60 Jahre alt) das
3ut allein zu bewirthschaften, da die Mithilfe der
Kinder: Miazal (15 Jahre), Franzal (14 Jahre),
Toummal (11 Jahre), Loisal (9 Jahre) noch nicht
in Rechnung kommt und das jüngste Kind, Seppal
5 Jahre), selbst noch der Pflege bedarf. Der Bauer
'st daher auf die Mithilfe von Dienstboten angewiesen.
Zr hält deren drei, und zwar einen Knecht Namens
Lois’l (25 Jahre), der schon 6 Jahre bei ihm dient,
ınd zwei .Teaüsttiaran“ (Dienstdirnen), die „Hanni“.