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gleiche besonders Fig. 161 in Bd. XXV mit der
dben stehenden Fig. 113.
Der Plan (Fig. 114) dagegen zeigt einzelne Abweichungen,
die nicht unwesentlich sind, da sie für
Schmiedraith nach meinen gemachten Erfahrungen
ortsüblich, also typisch sind.
Im Oberschützener Hause liegen hinter den drei
Fenstern der Giebelmauer stets zwei Zimmer. In
las ich in Schmiedraith aufnahm, Nr. 8, ist wohl
las älteste der drei photographirten Häuser. Es hat
ıur zwei Fenster in der Giebelwand. Dies ist wohl
'ypisch für alle älteren Häuser in Schmiedraith.
\us dem Plane (Fig. 114) ist zu ersehen, dass das
Haus Nr. 10 ein drittes Zimmer hat. Dasselbe liegt
im neuen Tracte. Auch dieses Zimmer hat drei Fenster
in einer Wand: In älteren Häusern. wie z. B. im
Fig, 113. Haus Nr. 10 aus Schmiedraith.
Schmiedraith fand ich jedoch in all’ den Häusern,
die ich besichtigte, an derselben Stelle immer nur
eine Stube, auch wenn drei Fenster in der Giebelwand
sich befanden. Es gehörten eben dann alle
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Fig. 114. Plan zum Hause Nr. 10 in Schmiedraith (1: 480)
drei Fenster dieser einen Stube an. Die eigenartige
Form der vorderen Stube im Plane lässt übrigens
darauf schliessen, dass die vordere Stube des Hauses
Nr. 10 das dritte Fenster erst während eines Umbaues
erhalten haben dürfte. Ein neueres, das Haus
Nr. 7 in Schmiedraith, hat drei Fenster im Giebel
schon von Anfang an gehabt, Auch dort gehören
die drei Fenster einer Stube an. Das dritte Haus.
Hause Nr. 8, nimmt diese Stelle wie im Oberschützener
Hause der Kitting ein. Der Bogengang (Gräd’n)
vor dem Wohntracte ist für Sehmiedraith ebenso
typisch, wie für Oberschützen. Die Küche liegt stets
zwischen der vorderen und hinteren Stube eingeschlossen.
Laube liegt ihr im Hause Nr. 10 keine vor.
Aus Holz ist bei diesem Hause nur der Stadel
erbaut. Die weiteren Räume sind durch die Einzeichnungen
im Plane erklärt. Die Einrichtung der
Stube ist der im Oberschützener Hause gleich. Am
Backofen dieses Hauses, der in die Stube hineinragt,
fand ich eine eigenartige Kienleuchte angebracht.
[ch werde eine gleiche aus einem Hause der Gegend
von Kirchschlag weiter unten beschreiben.
Zu den Wanderungen, die ich auf dem Gebiete
der Comitate Oedenburg und Eisenburg unternahm,
gehört schliesslich noch jener Weg, der mich von
Jberschützen über Riedlingsdorf, Buchschachen,
Kitzladen und Alhau an die ungarisch - steirische
ärenze führte, Die Verhältnisse, die ich da fand,
»oten mir auch wenig Neues. Riedlingsdorf weist
rerhältnissmässig wenig fränkische Gehöfte auf. Das
nfache kleine Bauernhaus, wie ich es aus der
iegend von Oedenburg und aus der Heanzerei beschrieben
habe, herrscht hier vor. Eigenthümlich ist,
lass in Riedlingsdorf, wie ich bereits Bd, XXV,
5. 110, Anm, 2, erwähnte, nicht heanzisches „Kui“
ınd „Pui“, sondern steirisch-österreichisches „Kua“,
‚Pua“ etc. gesprochen wird. Es ist dies um so auf-’allender,
als in den westlich davon gelegenen Orten
Buchschachen, Kitzladen und Alhau., die doch der