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aus Gr.-Jäcsa, Schellenberg, Czrepälya, Somos, Szantova,
Kis-Hartyän, Büd-Szt. Mihäly, Szt. Gaäl, Mezökövesd,
Jäsz-Apäthi und Szegvär.
Kurze, zumeist auf ein Drittel der Dachhöhe
herabreichende Abwalmungen gewahrte ich an den
deutschen Häusern aus Metzenseifen und Handlova.
an den magyarischen Häusern aus Hetfalu, Csököly.
Zebeczke, Büd-Szt. Mihäly, Csik-Szt. Domonkos, an
dem wendischen Hause aus Perestö und dem rumänischen
Hause aus Kornyere6va.
Volle Walmdächer zeigten die magyarischen Häuser
aus Toroczk6, aus dem Kalotaszeg, das rumänische
Haus aus Felsö - Szälläspatak und das ruthenische
Haus aus Vereczke. Das Dach des letztgenannten
Hauses fiel durch seine grosse Steile und seine ausserordentliche.
Höhe, die die Höhe des Geschosses annähernd
um das Vierfache überragte, auf.
Von allen Häusern hatten nur die Häuser aus
Toroczkö, Kalotaszeg und Vereczke keine Schornsteine,
Auf dem slovakischen Hause und dem Hause
aus Krickerhäu fielen hölzerne Schornsteine auf.
Wenn ich vom Aeusseren der Häuser spreche,
so darf ich des Säulenganges nicht zu erwähnen vergessen,
denn wie ich von den Häusern des ethnographischen
Dorfes gelernt, scheint er geradezu ein
Charakteristieum der Häuser vieler Gegenden Ungarns
zu sein, ohne dass er zur Eigenart des Hauses
eines Volksstammes, etwa des magyarischen, wogegen
ich schon in meiner Arbeit über das heanzische
Bauernhaus in Bd XXV der „Mittheilungen der
Anthropologischen Gesellschaft in Wien“ sprach,
gehörte, da ich ihn an Häusern aller Volksstämme,
soweit dieselben im Ausstellungsdorfe vertreten waren.
fand.
Gefehlt hat ein Säulengang unter allen 24 Häusern
nur an fünf Häusern, und zwar an den deutschen
Häusern aus Handlova und Metzenseifen, am magyarischen
Hause aus Toroczkö, am wendischen Hause
aus Perestö und am slovakischen Hause aus Somos,
Am deutschen Hause aus Schellenberg und am
magyarischen Hause aus Hetfalu hat ein eigentlicheı
Säulengang zwar wohl auch gefehlt, doch waren die
Stiegenaufgänge zu den Hauseingangsthüren von
Säulen flankirt und da wie dort waren diese Aufgänge
durch das hier überhängende Dach geschützt
Alle anderen Häuser des Dorfes besassen also
Säulengänge, Sie zogen sich bei allen der dem Hofe
zugekehrten Frontseite entlang und bei dreien dieser
Häuser setzte sich der Säulengang auch an deı
Giebelseite. die der Strasse zugekehrt war. fort. Es
waren diese Häuser: die magyarischen Häuser aus
Üsököly, Zebeczke und Csik-Szt. Domonkos.
Bei den meisten der Häuser waren die Säulen
aus Holz, oft waren sie zierlich geschnitzt.
Hölzerne Säulen flankirten die Gänge der
magyarischen Häuser aus Apäthi, Szegvär, Kalotaszeg,
Osököly, Kis-Hartyän, Zebeczke, Büd-Szt. Mihäly
und Csik-Szt. Domonkos, der rumänischen Häuser aus
Felsö-Szälläspatak und Kornyereva, des bulgarischen
Hauses aus Vinga und des sokaczischen Hauses aus
Szantova.
Gänge mit gemauerten Säulen wiesen auf das
leutsche Haus aus Gr.-J&csa, das serbische aus
Dzrepälya und die magyarischen Häuser aus Mezökövesd
und Szt. Gaäl. Unter diesen vier Häusern waren
lie Säulen nur beim Hause aus Gr.-Jecsa nicht
durch Bogen verbunden.
Nur bei einzelnen Häusern waren die Säulenzänge
gegen den Hof zu nicht abgeschlossen. Die
Abschliessung geschieht gewöhnlich durch eine
Bretterverschalung, bei Gängen mit gemauerten
Säulen jedoch auch durch gemauerte Brüstungen,
In Bezug auf das Aeussere der Häuser muss noch
»esonders betont werden, dass kein einziges derselben
einen Hauseingang in der Giebelseite aufwies;
alle Häuser hatten die Eingänge in der dem Hofe
zugekehrten Frontseite.
Die innere Ausstattung der Häuser war fast
überall eine sehr einfache, oft eine geradezu primitive.
Als Beweis dafür kann gelten, dass in einzelnen
Täusern, wie im bulgarischen Hause aus Vinga, im
wendischen Hause aus Perestö, im slovakischen
Tause aus Somos und im ruthenischen Hause aus
Vereczke, alle Räume Fussböden aus festgestampftem
Lehm aufwiesen. Im Hause aus Jäsz- Apäthi hatten die
jeiden Stuben ebenfalls Lehmfussböden, während die
Küche mit Ziegeln gepflastert war. In anderen Häusern
wieder zeigte, wenn die Stuben Bretterböden hatten,
lie Küche einen Lehmfussboden, so in den Häusern
ıus Szegvär, Mezökövesd und Felsö-Szälläspatak. In
einigen Häusern war nur der Fussboden des vorderen
Zimmers mit Brettern belegt, während die Küche
und das hintere Zimmer Lehmböden hatten. So war
as in den Häusern aus Kis-Hartyän und Csököly.
Die wenigsten Häuser hatten Bretterböden in allen
zäumen. Ich notirte als solche nur die Häuser aus
Tandlova, Schellenberg, Hetfalu und Csik-Szt. Domonkos.
Nicht unerwähnt will ich hier lassen die Art und
Weise der Bereitung des Lehmfussbodens, wie mir