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Griff, sagte mir der Hüter, und so könne man in
beiden Händen vier Brote auf einmal tragen.
Solche hölzerne Zwillings-Brottrögel fand ich noch
im slovakischen Hause aus Somos und merkwürdigerweise
in dem aus dem südlichsten Theile Ungarns
stammenden rumänischen Hause aus Kornyeröva.
Das dritte deutsche Haus im Ausstellungsdorfe
war das schwäbische Haus aus Gr.-Jecsa. Die Vorwand
zeigte, im Jahre 1878 von Georg und Mag-Jalena
Altmeyer erbaut. Die an den Zopfstil
srınnernde Giebelwand gibt dem Hause ein äusserst
stattliches Aussehen. Eine Giebelwand von ähnlicher
Form zeigte auch das serbische Haus aus Czrepälva
im selben Comitate.
Imposant sind auch die hohen gemauerten cylindrischen
Säulen, die auf prismatischen Postamenten
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Fig. 103. Plan des schwäbischen Hauses aus Gr.-Jecsa
fahren der Bewohner von Gr.-Jöcsa sollen, wie mir
der Hüter des Hauses, Jakob Gutekunst, mittheilte,
aus Elsass-Lothringen und aus Württemberg eingewandert
sein. Die Form, welche das Haus im Ausstellungsdorfe
aufwies, haben die alten Ansiedler
wohl nicht aus ihrer Heimat mitgebracht. Die oben
herangezogene Taf. IV in Bd. XXVI d. „Mitth.“
bietet im Bilde rechts auch die Ansicht dieses Hauses.
Das Vorbild des Hauses, welches im Ausstellungsdorfe
stand. wurde, wie die Inschrift an der Giehelstehen
und den über den Hausgang vorspringenden
Theil des Daches tragen. Das Dach ist mit Ziegeln
gedeckt. Das schwäbische Hans war unstreitig das
stattlichste des ethnographischen Dorfes. Es darf
Jies nicht Wunder nehmen, denn die schwäbischen
Bauern gehören zu den reichsten des Landes.
War nun zwar das Aeussere dieses Hauses ein
moderneres, so glich doch seine innere Ausgestaltung,
sein Grundriss, wie wir dies in Fig. 103 sehen,
Jenen vieler anderer Häuser: er ist althergebracht.