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die in einen terrassenartigen Vorraum endet. Die
Stiege und auch der Vorraum sind durch gemauerte
Säulen flankirt, welche durch Bogen verbunden sind.
Die Abtrennung eines Vorhauses von der Küche
kommt, wie mir der Hüter versicherte. wohl vor.
doch selten.
Eine noch weiter gehende Gliederung der Räume
zeigt, wie der Plan Fig. 100 darthut, das Haus aus
Metzenseifen. Der Mittelraum ist wieder die Küche.
Von ihr wird. wie mir der Hüter dieses Hauses
‚rosse Kachelofen, welcher beide Räume heizt, steht
‚ämlich in einem Ausschnitte der Wand, welche
‚eide Räume trennt. Einen Durchgang habe ich in
Jjer Wand auch eingezeichnet, doch fehlt in meiner
Skizze die Thüre. Ob sie nun aus Versehen wegzeblieben
oder ob sie sich in der That nicht vorfand,
Jaran weiss ich mich nicht mehr mit Bestimmtheit
zu erinnern.
Der grössere nach der Strasse gerichtete Raum
ist. das „Visitzimmer“, der kleinere die „Schlaf-0
a
DD)
Stufe
Fig, 99. Plan des wendischen Hauses aus Perestö
sagte, nie ein Vorhaus abgetrennt. Bemerkenswerth
ist, dass dieser Raum in Metzenseifen nicht den
Namen Küche, sondern „Vorhaus“ führt, und eigenthümlich
ist, dass der Plafond dieses Raumes in
seinem vorderen Theile durch eine horizontale Decke
hergestellt ist, während über dem rückwärtigen Theile
dieses Raumes sich ein hohes Kreuzgewölbe erhebt,
auf dessen höchstem Punkte der Schornstein aufsitzt.
An das „Vorhaus“ schliessen sich nach vorne
und rückwärts je zwei Räume an Während die beiden
rückwärtigen Räume vollkommen von einander getrennt
sind, ist die Trennung zwischen den beiden
vorderen Räumen wieder keine vollkommene. Der
kammer“. Das „Visitzimmer“ hat vier Fenster, davon
zwei gegen die Strasse gerichtet, die „Schlafkammer“
dagegen hat nur ein Fenster, das ebenfalls
zegen die Strasse gerichtet ist. Das Metzenseifener
Haus. war das einzige der Häuser des ethnographischen
Dorfes, das in der gegen die Strasse gekehrten
Giebelwand nebeneinander drei Fenster aufwies.
Aus der „hinteren Stube“ sehen zwei Fenter in
den Hof. Die daneben liegende „Kammer“, in der
Mehl, Erdäpfel und Kleider etc. aufbewahrt werden,
hat kein Fenster.
Die am allerweitesten gehende Entwicklung aller
Häuser des ethnographischen Dorfes zeigte das