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Full Text : Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 16=26.1896

— 2830 —

Keramische Objecte.
Fig. 455. Ein Gefäss von dunkelrother Farbe, gut gebrannt,
 der Obertheil mit 10 Ringfurchen verziert. Dasselbe
ist 25cm hoch, hat an der Mündung 20, im Halse 18, in
der Ausbauchung 24 und am Boden 12 cm im Durchmesser
Morfina, Rundhügel 12.
Fig. 456. Ein Gefäss von schwarzer Farbe, gut gebrannt,
 22 em hoch. Dasselbe hat am Munde 18 und am
Boden 8 cm im Durchmesser. Gefunden in der Felsenhöhlung

Fig. 460. Scherbe von grauer Farbe, mit eingedrückten
Änglichen Sechsecken verziert. Mot*ina, Flachhügel 21,
Fig. 461. Scherbe von grauer Farbe, mit vortretendem
Zickzackornament, 4 mm stark, Morina, Flachhügel 21.
Fig, 462, Scherbe von grauer Farbe, mit vortretenden
Halbmond- oder Spitzwellen verziert, 4 mm stark. Mortina,
Flachhügel 21

Hüo

aM

461.

ig. 454 (1/,). Barthaxt, gefunden auf der Feldflur Mortins
am Ple&ivec.

a
hr X ü

7ig, 455 (1/.),

Fig, 456 (17).

“io 460

Fin. 462.

Thongefässe, gefunden am Pleßivec.

Fig. 457 (May Wig, AR My),
Schalen aus Thon, gefunden auf der Mot*ina am Plesivee

T.

Krkavei skäla. Aehnliche, aber mit Ringfurchen verzierte
jefässe wurden im Rundhügel 2 und in den Flachgräbern 11
und 21 gefunden.
Fig. 457. Eine Schale von braunrother Farbe, ziemlich
gut gebrannt, 5 cm hoch, hat am Rande 12 cm (?) im Durch
messer, Motina, Flachhügel 11.
Fig. 458. Eine Schale von brauner Farbe mit einem
Doppelhalse, schwach gebrannt. Dieselbe gehört entschieden
dem älteren Burgwalltypus an. Höhe 6:5 (?), Durchmesser am
Rande 16 cm (?). Gefunden auf der Feldflur Motina.
Fig. 459. Scherbe von einem schwarzen, mit geglätteten
Streifen verzierten Gefässe. 4mm stark, Mortina. Flachhügel
 21.

Fig. 465. Fig. 466.
Fig. 459—466. Scherben von Thongefässen, gefunden auf der
Motina am Pleßivec (1!/,).
Fig. 463. Scherbe von lichtgrauer Farbe und schwächer
gebrannt, mit eingedrückten Vierecken. Von diesen waren
') Dieselbe Verzierung fand ich auch auf einem Gefässe
aus einem römischen Brandgrabe aus Steiermark, welches
aber einen römischen. Boden hat, wogegen jenes von der
Morfina einen ganz flachen Boden zeigt. (Sammlung der
Krtiesfanskä-Akademie in Prag.)
            
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