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Gruppe gehören die unter Fig. 223 —227 abgebildeten
Schlösser. Seltener sind dagegen die Schlösser, bei
denen der Schlüssel nach unserer Art eingeführt
wird. Dem Verfasser ist bisher nur ein derartiges
Schloss in Putilla (Fig. 228) und eines in Koniatyn
bekannt geworden. Es scheinen diese Schlösser somit
zu den Ausnahmen zu zählen und es ist bezeichnend,
dass das Schloss in Putilla allein auch einen eisernen
Schlüssel hatte und ein Blech über dem Schlüsselloch.
Wir wenden uns nun der Besprechung deı
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schiebt. Dies geschieht, wenn sich der Schliessende
m Hause befindet, natürlich ohne Anwendung des
Wandloches L; ist er aber ausserhalb des Hauses,
so muss der Arm durch das Loch gesteckt werden.
Sobald der Riegel in den Balken hineingeglitten ist,
'allen die Hölzchen zz in die an der oberen Seite
des Riegels angebrachten Löcher und halten diesen
Fest. Damit der Riegel nach keiner Seite zu weit
geschoben werden könnte, sind in denselben an den
entsprechenden Stellen Zapfen (ZZ) eingebohrt oder
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Fig. 374. Grundriss des Hauses der Marfa Duczyk in Seletin.
I Vorgang. II Kämmerchen. II Wohnstube, IV Vorhaus. V Kammer. aa Bänke. b Ofen. c Bett. d Tisch. e Geschirrkasten.
Rings um das Haus liegt ein Hofraum mit einer kleinen Stallung rechts unten. Weiter nach unten schliesst sich der Garten
an, in welchem sich der Verschlag für die Bienenstöcke befindet. Die Lage des Gehöftes ist nicht genau mittelst Compasses
aufgenommen worden: im Allgemeinen dürfte die Frontseite gegen Süden bis Sidnsten gerichtet sein. Die Wohnstube liegt
gegen die Regel links
einzelnen Typen zu. Das unter Fig. 223 — 225 abgebildete
Schloss hat einen zweitheiligen Schlüssel,
der in die zu beiden Seiten des Riegels angebrachten
Nuthen passt. Das Sperren des Schlosses geschieht
ohne Anwendung des Schlüssels, indem man den
Riegel (RE) rasch durch den Balken (B) hindurch-In
Sergie sah ich bei einer Kammer die erwähnte Oeffnung
mit einem Holzpfropfen verschlossen, damit die Katzen nicht
in die Kammer schlüpfen könnten. In derselben pflegen nämlich
die Huzulen ihre Fleischvorräthe, besonders Rauchfleisch
aufzubewahren.
Verdickungen (Wülste) angebracht (Fig. 223, 226,
227, 228). Natürlich muss der Riegel immer rasch
in den Balken gestossen werden, da sonst leicht nur
sin Hölzchen einfällt und den Riegel bereits derart
'esthält, dass er nicht weiter geschoben werden kann.
Die Zahl der in einem Schlosse befindlichen Fallnölzchen
kann verschieden sein; in unserem Falle
sind es drei, doch können auch zwei, vier oder fünf
vorhanden sein. Um das Schloss zu öffnen, wird der
Schlüssel (S), wie Fig. 223 b zeigt, eingeschoben und
hierauf gehoben. Hiedurch werden die Hölzchen