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C (3), D (20) und X (21)') ausgegraben und mliı
folgendes Resultat bekanntgegeben:
C (3) Ustrine mit folgendem Inhalt: Scherben
Asche, rothgebrannte Lehmstücke, flacher Schieferstein,
Knochen von einem Säugethiere.
D (20) enthielt weissliche Asche, Scherben mi
einigen Steinen bedeckt, Muschelschalen und Knochen
E (21) (Fig. 61) einzelne Steine als Einfassung
Thonschlacken, gelbgebrannte Ziegelstücke (?) mit
Eindrücken, Schlacken, rohe Scherben, Thierknochen
und Muschelschalen ?). ;
In D und X sehen wir jedenfalls Brandgräber.
wovon E ziemlich reich erscheint und die Verbrennung
nicht am Bestattungsorte selbst, sondern in % geschah.
nach dem grossen Quantum von Asche zu schliessen
and der durch ein mächtiges Fener rothgebrannter
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Sohle war mit der der Mauer gleich. Unmittelbar
daranstossend, fanden wir das Brandgrab G (22) (Fig.62).
[nnerer Durchmesser 0:75 m, Tiefe (innere) 0:40 m.
Von mehreren grossen Feldsteinen (4) umgeben, lagen
die Urnen (1 und 2) zusammengedrückt und von
weisslicher Leichenasche (3) dicht umgeben. Die grosse
Urne (1) enthielt zunächst die Urne (2), in welcher
ich noch Scherben von vier bis fünf kleineren Urnen
constatirte.
Keines dieser Todtengefässe liess sich auch nur annähernd
zusammensetzen, da die „Splitter“ viel zu
klein und aus ganz rohem., ungeglättetem Materiale
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Fig, 60. Profil der Mauer
Sohle. D hatte einen Durchmesser von 0:75 m una
war (vom Centrum an gerechnet) von C 2:6 m, von
E 3 m entfernt, bei ziemlich gleichem geringen Abstande
von der Mauer.
In östlicher Richtung weitergrabend, stiessen wir
zunächst auf die obenerwähnte, regelmässig geformte
„Nische“ F (4), die einen Durchmesser von 0:85 m
hatte. Dieselbe glich in ihrem Inhalte einem Brandherde,
wo durch lange Zeit ein intensives Feuer unterhalten
wurde. Nebst Holzasche, Knochenfragmenten
und wenig Scherben fanden sich: ein rundlich zugeschlagener
Kalkstein, ein sechseckig zugeschlagener
Senker und ein. zweispitziger Pfriemen aus Bein. Die
1) Die in den Klammern befindlichen Zahlen beziehen sich
übereinstimmend mit Fig. 59 auf den Situationsplan Fig. 2
2?) Fig 61, Erklärung der Situation: @ ein halber Mahl
stein aus Porphyr, b, c, d, e Ziegel (?) aufrechtstehend, f ge
brannter Lehm, g Gefässscherbe mit anhaftender Thonschlacke.
h, h Thonschlacken, £ kegelförmiges Webstuhlgewicht, am oberen
Ende quer durchbohrt, & Gefässfragment, / grosse Urnenscherbe
m Lehmkuchen gebrannt und » weisse Asche, 20 cm tiefer
liegend als K (21)
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Fig. 61. Neolithisches Brandgrab mit nebenliegendem Verbrennungsherd
(Daraufsicht).
bestanden. Am Grunde dieses Grabes lag ein kugelig
roh zugeschlagener Kalkstein. Der äussere Umkreis
(5) war von Holzasche, vermengt mit grossen Holzkohlenbrocken,
gebildet.
In einer Entfernung von 3‘5 m stiessen wir auf
las Brandgrab H (23), das sich an die Mauer vollkommen
anlehnte und in seiner ovalen Form einen
L,ängendurchmesser von. 1'10 m und einen Querdurchmesser
von 0:65 m hatte, 30 em unter die Sohle der
Mauer reichend. Inhalt: viel weissliche Asche, Thierknochenfragmente,
einige Muschelschalen. Am Grunde
dieses Grabes lagen, von Steinen umgeben, einige
rohe Gefässscherben, ohne jede Anordnung. In der
oberen Aschenlage fand ich eine gelappte, stumpfe
Pfeilspitze aus Hirschhorn mit rundem Stiele (wie
Fig. 47). einen rundlich zugeschlagenen. nicht gve-