Glückwünsche im Namen der Geologischen Reichsanstalt
and im eigenen Namen an den gefeierten Präsidenten der
hochansehnlichen Gesellschaft und zugleich an einen
treu bewährten Freund unserer k. k. Geologischen
Reichsanstalt zu richten, — dies hofft derselbe als
glückliche Vorbedeutung und als sichere Gewähr für
den Fortbestand der bisher gepflegten wohlwollenden
und freundschaftlichen Gesinnungen und für die weitere
fortschrittliche Förderung der beiderseits gepflegten
Wissenschaften betrachten zu dürfen.
Möchte es der hochgeehrten Anthropologischen Gesellschaft
in Wien — in diesem Gedanken vereinigen
sich gewiss .die Festwünsche aller ihrer Freunde —
noch viele Jahre hindurch beschieden sein, ihren that;
sächlichen geistigen Begründer und jetzigen hochverehrten
Präsidenten in voller Geistesfrische und Arheitsfreudigkeit
an ihrer Spitze zu sehen.
Wien. am 12. Februar 1895.
Die Direetion:
@. Stache.
h) Herr Hofrath Prof. Dr. LEoproaLD RıTTER v. DırtrerL
als Vertreter der k. k, Gesellschaft der Aerzte im Vereine
mit den Herren Universitäts-Professoren Dr. THEODOR
PuscHMAnn und Dr. RıcHARD PALTAUF
i) Herr Secretär A. HAnnııirschH als Vertreter der
k. k. Zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien.
Die Adresse lautet:
Wohllöbliche Anthropologische Gesellschaft!
Hocherfreut, die wohllöbliche Anthropologische Gesellschaft
anlässlich ihres heutigen Jubelfestes begrüssen
zu können, erlaubt sich die k. k. Zoologisch-botanische
Gesellechaft die herzlichsten Glückwünsche zu einer an
Erfolgen so überaus reichen fünfundzwanzigj]ährigen
Wirksamkeit auszusprechen. =
Wien, am 12, Februar 1895.
Für die k. k. Zoologisch-botanische Gesellschaft
A. Handlirsch, Brunner v. Wattenwyl.
Secretär. Präsident-Stellvertreter
j) Herr k, k. Sectionschef Dr. Joser Roman RırTEr
Lorenz v. LIBURNAU als Vertreter der k.k. Geographischen
Gesellschaft in Wien,
Die Adresse lautet:
Hochgeehrter Herr Präsident!
Der heutige Jubel- und Ehrentag der hochgeehrten
Anthropokogischen Gesellschaft in
Wien bietet uns den hochwillkommenen Anlass, unsere
herzlichsten Glückwünsche zu diesem Freudenfeste der
geehrten Schwestergesellschaft darzubringen.
Die Anthropologische Gesellschaft in
Wien hat in den 25 Jahren ihres Bestehens auf den
verschiedenen Gebieten der anthropologischen
Forschung gediegene und dauernde Erfolge errungen
und vermag mit gerechtem Stolze auf eine Epoche
?
u
GE
|
rühriger Arbeit, fruchtbringenden Schaffens und wissen-‚chaftlicher
Leistung zurückzublicken,
Namentlich verdienen die in diesem Zeitabschnitte
von Seite der Anthropologischen Gesellschaft
theils veranlassten, theils geförderten wissenschaftlichen
Jntersuchungen auf anthropologischem und ethnologischem
Gebiete auch vom geographischen
Standpunkte die vollste Anerkennung. N
Die Erwartungen, die sich an die Gründung Ihrer
Gesellschaft knüpften, sind ‚vollauf erfüllt worden!.::
Wenn heute von. allen Seiten der Wunsch laut wird,
dass die Anthropologische Gesellschaft auf
der betretenen Bahn fortschreiten, weiter‘ blühen,
wachsen und gedeihen, neue Erfolge. erzielen und. die
Wissenschaft bereichern möge, so stimmt die.k, k,
Geographische Gesellschaft um so lauter, freu-Jliger
und herzlicher in diesen allseitigen Wunsch ein,
als ja die hochgeehrte Anthropologische Gesellschaft
bei Gelegenheit des Festes des 25jährigen
gestandes unserer Gesellschaft im December 1881 in
wahrhaft erhebender und weihevoller Weise uns‘ beglückvünscht
hat.
Es ist also nicht blos der Tribut, den wir. den
Erfolgen der hochgeehrten Anthropologischen
Gesellschaft zollen, sondern auch eine Dankesschuld,
lie wir abtragen, wenn wir‘ die Schwestergesellschaft
zu ihrem Jubel- und Ehrentage auf das Herzlichste
beglückwünschen!
Wien, 12, Februar 1895. 000
Die k. k, Geographische Gesellschaft in Wien:
Der General-Secretär-Stellvertreter: ; Der Präsident:
Dr. Ernst Gallina. Fr. v. Hauer
k) Herr königlich ungarischer Rath Fer1x KArRRER
m Namen des Wissenschaftlichen Club in Wien.
Die Adresse lautet:
HochgeehrteAnthropologische Gesellschaft!
Die Anthropologische Gesellschaft begeht heute die
Feier ihres fünfundzwanzigjährigen Bestandes, und der
Wissenschaftliche Club, welcher die Ehre hat, der hochverehrlichen
Gesellschaft seit Januar 1883 in seinen
Räumen ein gastliches Heim zu bieten, fühlt sich daher
besonders gedrungen, seiner Freude über dieses Kreigniss
Ausdruck zu geben. ; .
Für den unermesslichen Bereich anthropologischer
Forschung, die ihr Gebiet über die ganze weite Erde
and über Jahrtausende ausdehnt, erscheint ein Zeitraum
von fünfundzwanzig Jahren wohl nur als’ ein verschwindend
kleiner; wer aber die Summe des Fleisses,
der Ausdauer und der geistigen Anstrengung kennt,
welche die rastlos strebende Gesellschaft während fünfandzwanzigjähriger
wissenschaftlicher Arbeit geleistet
hat, für den wird ihr erfolgreiches Wirken zu‘ einer
Geistesthat, welcher die Anerkennung der ganzen Welt
gebührt. C .
Fünfundzwanzig Bände des reichhaltigsten Wissens
geben Zeugniss von dem Leben und dem Werthe der
Zesellschaft auf einem Felde, das der eigentlichen