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umsomehr, als auch der Ausputz des übrigen Körpers
ziemlich spärlich ist; man sieht Armbänder, Halsstriekehen
oder einige Schnüre Glasperlen um den
zeschliffene Ringe unter dem Namen Kokomi, Ringe
aus getrocknetem Gras und runde, unter dem Namen
D-su-su bekannte Muschelstäbehen im Septum. Ausser-Fig.
249. Nasenzierath in der Nasenspitze. Salomon - Inseln
(nach CoorTE)
Leib. Fınscn !*) betont, dass sie trotz der völligen
Nacktheit dennoch äusserst decente und keusche
Leute sind, deren Moralität als Muster dient. und der
Beweis liefern könnte, dass Nacktheit und Scham:
haftigkeit wohl neben einander bestehen können.
Fig. 250. Complieirte Nasenzierathen von den Salomon:
Inseln. «@ Perlmutterschnalle (nach Encr-Partinertox); O Perlmutterschnalle.
Santa Cruz (nach Coorz); c Schildpatt (nach
Qrnuuntz-Krause)l.
Einen grossen Formenreichthum bieten die Nasenzierathen
der Salomon-Inseln (Fig. 249 und 250):
man beobachtete hier Nasenpflöcke aus Kalkspath.
Krebhsscheeren., ferner zierlich ausConus millenunetatus
Fig. 251. Nasenzierathen aus Schildpatt, Lord Howe-Gruppe.
a nach Enrcr-Partiıneron: h nach ScuMmeLTtTZ-KRAUSEdem
bedienen sich jedoch diese Insulaner oft auch
zusammengesetzter Nasenzierathen (Fig. 2504@—c); so
beschreiben ScnhmeLTz und Krause?) einen dünnen, aus
Schildvpatt geschnittenen Nasenzierath mit einem zur
Fig. 252. Nasenzierathen von den Inseln der Torresstrasse (nach
Enae-Partingron). 4, c mit®Perlmutter ausgelegte Nasenstäbe:
bb Wollstrang mit rothen Samen ete.
Befestigung am Nasensteg dienenden, oben offenen
Ring, an den sich ein an den Rändern gezähnter, in
zwei dreiseitige Spitzen auslaufender Halbring mit
einem Vogelkopf anschliesst, welcher im Schnabel
nen Fisch trägt (Fig. 250c). EovcGEe-ParnsGrox 11)