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lang. — Gleiche Fibel mit etwas höherem Fuss und
stabrundem Bügel, defect, 7 cm lang (Fig. 200). —
Mehrere Fuss- und Kopffragmente ebensolcher Fibeln.
_— 3 Bruchstücke von TiısomLer's „Vorläufer der
Flügelfibel“ (Gurıya, S. 25f. und VI, 5) ohne Haken,
3:1—5'5 cm lang (das grösste Fig. 204). — 2 Spät-La
Tene-Fibeln mit’ vertical verbreitertem Bügel und
kleinem Kamm am vorderen Ende derselben, die
grössere 5 cm lang (Fig. 203).
b) Nadeln: 2 Doppelnadeln, 11 und 12:5 cm
Jang (Fig. 207) '). — 6 Nähnadeln, 4 kleinere, 7—9'3 cm
lang, 2 grössere (eine der letzteren Fig. 208). —
L Schmucknadel mit leicht säbelförmig gekrümmter
Spitze, schwach verdicktem, feingravirtem Halse und
kleinem, hütchenförmigem Kopfe, 11 cm lang. — Dicke
Nadel mit bikonischem Kopfe, 69 cm lang. — Nadel
mit kaum merklich abgesetztem Köpfchen, 93 cm
lang. — Nadelfragment mit etwas geschwelltem Halse
und kleinem, hütchenförmigem Kopf, 5°5 cm lang. —
Bruchstück einer eisernen Nadel mit mehreren, nach
oben zu grösser werdenden, durch Rillen getrennten
bronzenen Knöpfen, 4‘4 cm lang (Pizzughiform, vgl
Amoroso, Taf. VII, Fig. 9)%. — Schönprofilirter,
bronzener Vorstecker einer eisernen Schmucknadel,
4‘5 cm lang. — Viele Nadeln mit einfachen oder
abgebrochenen Köpfen, — Bruchstück mit scheibenförmigem
Kopf, 21 cm Durchmesser; darunter ein
profilirter Knopf, 6 cm lang. — Nadel mit scheibenförmigem
Kopf, 1‘5 cm Durchmesser; dicht darunter
ein quadratischer Knopf mit scharfen Spitzen, 7°1 cm
lang (Fig. 209, Pizzughiform, vgl. Amoroso, Taf, VII,
Fig. 10).
c) Nägel und Nieten: 2 ganze Nägel mit
flachen Köpfen, 8 cm lang, der eine feiner (stabrund
und nadelähnlich), der andere roh und vierkantig. —
5 Bruchstücke vierkantiger, flachköpfiger Nägel. —
ı) Doppelnadeln kennen wir während der ersten Eisenzeit
(einige bronzezeitliche stammen aus Pfahlbauten von Peschiera,
aus dem Bieler See, von Stäffis u. a. O0.) nur aus dem ostadriatischen
Gebiet und von der Balkanhalbinsel, d. i. aus
Sta. Lucia, Villanova di Quieto, Pizzughi im österreichischen
Litorale, Sissek und Prozor in Croatien, Blatta auf Curzola
und Borovie€ bei Metkovic in Dalmatien, Glasinac, Jezerine
und Debelo-brdo bei Sarajevo in Bosnien (zahlreich), Bilek
Stolac und Rakitno in der Hercegovina, Dodona in Albanien,
Tanagra und Theben in Böotien (vgl. MArRoHESETTI, 1, 6, S, 267).
Die genannten mannigfach verschiedenen Stücke sind vielleicht
Nachkommen einer Stammform, aus der in äusserst fruchtbarer
Abzweigung die Urfibel mit gestrecktem Drahtbüge!l
hervorgegangen ist.
?) Noch näher steht Vermo, Moser, Taf, IV, Fig. 2, ebensc
aus Eisen und Bronze zusammengesetzt.
2 Nieten mit hütchenförmigen Köpfen, 3 und 3:2 cm
lang. — Mehrere Niet- oder Nagelköpfe.
. d) Fischangeln: 7 Stück mit Widerhaken
und breitgeschlagenem oberen Ende, 3:6—4:6 cm lang
‘Fig. 215). — 1 Doppelhaken mit breitgeschlagenem
Stielende, 47 cm lang (Fig. 216).
- d)Kleine Werkzeuge: Spatelfragment, 6'1 cm
lang. — Bruchstück eines Häkchens. (?) mit offener,
3 cm langer Dülle.
f) Ringe: Bruchstück eines dünnen, schrauben-'örmig
gedrehten Halsringes, 6:7 cm lang '). — Bruchstück
eines dünnen, stabrunden, offenen Armringes
mit 2 Strichreihen an den Enden, 4°7 cm lang. —
Zingförmig gebogener Bronzedraht, mit einer feinen
Spiraldrahtrolle umwunden (Armring?). — Bruchstück
xines ebensolchen Ringes. — Bandförmiger Ohrring mit
Jäkchen und Oehr, darauf ein flüchtig eingravirtes
?ischgrätenmuster, 4 cm Durchmesser (Fig. 211,
?izzughiform, vgl. Amoroso, Taf. IX, Fig. 6). — Aehnicher
Ohrring, geknickt (Fig. 212). — Dicker, gezossener
Ring, kantig, von viereckigem Durchschnitt,
aussen gekerbt, 27 cm Durchmesser. — 2 dünne,
zeschlossene Fingerringe, 2:3 cm Durchmesser. —
3 geschlossene Ringe, 2—2:5 cm Durchmesser. —
Viele offene Ringelchen aus Draht und schmalem
Blechband, von verschiedenen Dimensionen. — 8-förmiges
La Töne-Kettenglied, gegossen, 2:3 cm lang.
g) Anhängsel (u. dgl.), brillenspiralförmig, 24 cm
'ang (Fig. 214). — Dreieckig mit grossem Ring, Würfelaugen
und drei Löchern an der Basis, 4°6 cm lang
Fig. 213, Pizzughiform, Amoroso, Taf. VII, Fig, 19
and 20). — Durchbrochenes Anhängsel, 3 Ringe an
der Basis, einer oben, durch drei Stege verbunden,
1:7 cm lang (vgl. MaArcusserrti, Scavi di Sta. Lucia
1886—1892, Taf. XXIV, Fig. 20). — 4 buckelförmige
Knöpfe mit kleinen Oesen im convexen Centrum,
1:3—2 cm Durchmesser (Pizzughiform, Awmoroso,
Taf. IX, Fig. 16, auch aus Vermo, MARCHESETTI,
Boll. Soc. Adr. 1883, Taf. IV, Fig. 16 und 17).
h) Verschiedenes: Gekerbter Stiel (Fragment)
mit zwei schwanenhalsförmig gebogenen, in Oesen aus-'aufenden
Enden, 4°5 cm lang (Fig. 210). — Römischer
Spiegelgriff, halbmondförmig mit geschweift dreisckigem
Stiel, 3°1 cm lang, 65 cm breit. — Römische
Glocke, pyramidenförmig, mit vier Eckvorsprüngen
und Ring, 47cm hoch. 35cm breit (eine eben-1)
Halsringe fehlen in den Gräbern von Vermo und
Pizzughi, aber in der Nekropole des Castelliers Sta. Catterina
‚ei Jelsane enthält fast jedes Grab eine (jedoch stets glatte)
Torauis.