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Hauses ist wieder ein Satteldach, zeigt jedoch an
der Giebelseite eine Abwalmung (Schopf). Im Allgemeinen
ist übrigens am Oedenburger Wirthschaftsbürgerhause
auch das volle Walmdach (Schopfdäch)
nicht selten. In der Giebelverschalung ist ein
Thürchen angebracht, das das Verladen des Getreides
und Heues auf den Dachboden schon von der Strasse
aus ermöglicht. Eigene Dachluken zeiet das Dach an
len f) Schüttkasten, eine zweite in den darunter
‘iegenden g) Keller führt ; es folgen dann noch A) Stall
und i) Futterkammer. Gegenüber dem Stalle und
der Futterkammer liegt %) der Pansen und zwischen
beiden und dem Pansen 7) die Tenne, welche alle
vier zusammen den wieder querliegenden, aber nicht
freistehenden, sondern mit dem Hause verbundenen
Stade] bilden.
“jo. 84, Vorderansicht. 1: 250.
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Fig. 85. Seitenansicht 1: 250.
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Fig. 86. Grundriss der Hofstätte. 1: 500.
Fig. 84—86. Bauernhaus in Oedenburg. Kleine Gasse, Haus Nr. 15.
Erklärung der Abkürzungen zu Fig, 86: wie bei Fig. 83; dazu noch: F.-K. = Futterkammer, Ho. = Holzlager.
seiner Langseite ausserdem noch, und zwar vier an
der Zahl. Das Deckmaterial besteht aus Schindeln.
Die Reihenfolge der Räume des Hauses ist
folgende:
a) erstes Zimmer, b) Küche mit ehemals offenem
Herde, welcher auch heute noch selbst in Oedenburg
keine Seltenheit bildet; c) zweites Zimmer:
71) Kammer: e) Presshaus, aus dem eine Stiege in
Rechts von der Einfahrt ist ein neuerer Zubau
aufgeführt worden, der nöthigenfalls den „Ausnehmer“
aufnimmt, gegenwärtig aber an einen „Holden“ (Miethpartei)
verpachtet ist.
Die bereits angedeutete Erweiterung in seinen
Räumen, die dieses Haus gegenüber dem vorher beschriebenen
aufzuweisen hat, besteht in der eigenen
Xammer. die. nachdem sich Presshaus und Schütt-