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darangebauten Nebengebäuden, eine Eintheilung, die
sich gewöhnlich nur bei kleineren Anwesen findet.
Den Grundriss bietet Fig. 98.
zeigte. Es war ein Mittelküchenhaus wie das in
Grautschenhof (Fig. 74) mit demselben Grundriss.
Einzutreten wurde uns nicht gestattet. Ein müra
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Fie, 97. Eine Bergmannslampe.
Im Stifte Admont zeigte mir LEmNER zwei
‚interessante alte Bratspiessständer (Fig. 99 und 100),
welche sich nahe an die des Germanischen Museums
‘nn Nürnberg stellen (Ba. XXL S. 140. Ein Span-Wıg,
94.
Brateniessständer
Sa
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leuchter mit doppelter Nase, der in eine Spitze aus-Jäuft,
um in die Balken gesteckt werden zn können,
‘at in Fig. 101 dargestellt
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Fig. 101. Ein Spanlenchter
Im Orte Hall fanden wir ein kleines Häuschen
an der Strasse, das auf einer Holztafel ausser
Rosetten und den heiligen Initialen die Zahl 17532
Mittheilnngen d. Anthrop. Gesellsch. in Wien, Bd. XXI. 1898
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Scheune
Cig. 98. Plan eines Hauses in Trofeng.
risches altes Weib, das in der Küche herumrumorte, liess
uns durch die Halbthür so viel hineinreden, als uns
beliebte. Glücklicherweise gestattete die Thüre einen
Einblick in die Vertheilung der Räume (vgl. Fig. 102).
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Fig. 102. Häuschen in Hall bei Admoni
In Admont haben wir den ersten Ausseer Dreifuss
gefunden (vgl. oben Bd, XXI, S. 105). Während
ler Feuerbock von Niederösterreich abwärts durch
ganz Steiermark geht, beginnt der Ausseer Dreifuss
bei Admont und geht über Salzburg nach Bayern
und Tirol hinein. In Nordoststeiermark zeigt der
Herd Feuerross, „Kesselreit“, Kupferkessel, ‚dreibeinige
Pfannen, in Nordweststeiermark ebenfalls
Feuerross, „Kesselschwing“ und Kessel, aber Drei-‘ass
und Pfannen ohne Beine. Man kann weiter
vermuthen, dass im Osten nicht auf den Feueroöcken
gebraten wurde, sondern auf eigenen Stänlern
(„Standa“), weil die Böcke gewöhnlich kahl