durch den Umstand bezeugt, dass der Körper des
Hinterhauptbeins vom Keilbeine noch getrennt erscheint.
In der Norma verticalis zeigt er ein ziemlich
langes, gleichmässiges Oval, dessen grösste Breite
fast auf die Scheitelhöcker zu liegen kommt. Das
Hinterhaupt ist stark ausgezogen, das Inion ziemlich
stark vorspringend,
Der Schädel ist dolichocephal (73:03), nach dem
Längenhöhenindex (70:22) eher niedrig.
Schädel Nr. 4. Junger männlicher (?) Schädel
mit fast unbenützten Weisheitszähnen, schwach entwickelter
Glabella, hingegen starken Zitzenfortsätzen.
lie Zähne insgesammt gut erhalten, die Weisheits-‚ähne
nur wenig abgenützt. Die stark gezackte
“‚ambdanaht enthält viele Schaltknochen. Die Glajella
sowie die Augenbrauenwülste sind gut entwickelt;
desgleichen die Zitzenfortsätze. Das Schädelyval
zeigt ein ausgezogenes Hinterhaupt. Das
Gesicht ist ziemlich prognath, die Stirn flach und
zurückfliehend; die Jochbogen liegen flach an. Der
Vasenrücken ist ziemlich breit, jedoch hoch (scharf).
Der Gaumen ist hoch gewölbt. Wie die Maasse
zeigen, ist der Schädel exquisit dolichocephal (69:92);
Jer scheinbar geringe Längenhöhenindex (71:40) ist
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Die Jochbogen sind flach anliegend, das Hinterhaupt
etwas ausgezogen. Im Pterion findet sich ein Schaltknochen.
Die Schädelwölbung erscheint etwas asymmetrisch
(scheinbar nicht postmortal).
Auch dieser Schädel ist seinem Längenbreitenindex
(73:91) nach rein dolichocephal; der ÖObergesichtsindex
beträgt 57'14, der Augenhöhlenindex
98:60, der Nasalindex 51:02. Ueberhaupt stellt dieser
Schädel einen schönen Reihengräbertypus vor.
Schädel Nr. 5. (Siehe Abbildung Fig. 9 u. 10.)
Kräftiger und junger männlicher Schädel, denn
alle Nähte sind aussen wie innen offen geblieben,
loch zumeıst nur durch die bedeutende Länge be-Jingt;
der Gesichtsindex beträgt 56:71. Die Augen-1öhlen
erscheinen hoch (Index 94:59), ebenso die
Vase (Index 45:28).
Schädel Nr. 6 (archaeologische Sammlung des
‚öhmischen Landesmuseums). Weiblicher Schädel mit
schön gezackten, noch durchgehends offenen Nähten ;
Jie Zähne sind bis auf die Schneidezähne sehr gut
ırhalten, jedoch ziemlich abgenützt, weniger die Weisjeitszähne.
Vom Bregma ab lassen sich noch deutiche
Spuren der ursprünglichen Stirnnaht verfolgen.
‚m linken Pterion befindet sich ein kleiner, im