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auf dem Bauche Zickzackornamente von derartigen Strichbändern,
d) Bruchstücke einer grossen, schwarzen Halsurne;
auf dem Halse gestrichelte Dreiecke; an der Baucheinschnürung
ringsherum aus achtfachen Parallelstrichen gebildetes
Band; auf dem Bauche schräg auseinander laufende Bänder
ron achtfachen Parallelstrichen.
e) Bruchstücke einer groben, grossen Thonschüssel,
gelbbraun; mit Strichlagen auf dem Bauche verziert.
) Bruchstücke einer röthlichen Schale, mit schräg
gekreuzten Linien gitterartig verziert.
g) Bruchstücke eines gelbbraunen, bauchigen, am Rande
mit Zickzackstreifen verzierten Henkelschälch ens,
h) Brüchstücke eines gelbbraunen Henkelschälch ens
mit genabeltem Boden.
i) Bruchstücke eines röthlichbraunen Henkel schälchens
mit gekerbtem Rande.
k) Steinkügelchen aus Quarz, d= 2‘1—2°5 cm.
/) Fragmente eines feinen, geknoteten Bronzetor ques:
hat vom Feuer gelitten.
m) Sieben zerschmolzene, blaue Glasperlen mit gelben
Jrnamenten.
rn) Wohlriechende Harzstücke (sind abhanden gekommen).
Gesammtinhalt des Tumulus: 10 Thongefässe, 1 Steinkügelchen,
1 Bronzefragment, 7 Glasperlen und wohlriechendes
Harz.
Tumulus Nr. 144.
D = 55—59m, H= 042m.
Im Osten ° zahlreiche Kohlen- und Aschenreste vom
Brande, gegen die Mitte des Hügels zertrümmerte Gefässe,
@) Bruchstücke einer grossen, schwarzen Halsurne mit
Buckeln oberhalb des Bauches; sonst unverziert.
5) Bruchstücke einer grossen, schwarzen Halsurne mit
gegtrichelter Dreiecksverzierung.
c) Bruchstücke einer röthlichgelben, gedrückten Halsarne
mit ausgebogenem Rande und Verticalfurchen auf dem
Bauche,
d) Bruchstücke einer mittelgrossen, aussen rothgefärbten
Schale, mit angeklebtem Harze auf einigen Scherben.
e) Bruchstücke einer mittelgrossen, braunen Schale,
nit eingebogenem, aussen gefurchtem Rande.
f) Bruchstücke einer mittelgrossen, gelbbraunen Schale,
mit ausgebogenem Rande und Strichornament sowie Vertical-‘urchen
auf dem Bauche.,
g) Bruchstücke einer mittelgrossen, gelben Fuss schale,
mit gestrichelter Zickzackverzierung auf dem Bauche.
h) Bruchstücke einer braunen, mittelgrossen Fussschale,
Am Fusse mit dreieckigen Stempeleindrücken, am
Rande der Schale aussen mit eingestempelten Rhomben und
Dreiecksreihen; darüber eine liegende S-förmige, ebenfalls
eingestempelte Leiste,
%) Unvollständiges, bauchiges, braunes Henkelschälchen;
unverziert, h = 3:5 cm, d= 10:5 cm.
Gesammtinhalt des Tumulus: 9 Thongefässe, von denen
nur das Henkelschälchen £ theilweise zusammenfügbar war,
Tumulus Nr. 149. .
D = 3:8—4m, H= 010m (sehr niedrig).
Gefässe in der Mitte des kreisrunden Raumes in der
Tiefe von 0:46 m auf die Brandstelle gesetzt; im Osten enthielt
eines der Gefässe drei geschmolzene Glasperlen,
a) Reichverzierte, bauchige, schwarze Halsurne.
(Abbildung siehe Taf. VI, Fig. 6.)
Die Ornamente zum Theile mit Stempeln eingedrückt.
Auf dem Halse dreieckige Gruppen von
ibereinanderstehenden Dreiecken, theils glatt, theils
zestrichelt, theils mit Fischgrätenmuster ausgefüllt.
(Muster siehe Taf. VI, Fig. 7.)
Auf dem Bauche schachbrettartig gemusterte
Flächen, mit gestrichelten Dreiecksgruppen abwechselnd.
Die einzelnen Felder des Schachbrettes zeigen
verschiedene, theils eingestempelte, theils mit einem
5patel eingeritzte Ornamentmuster.
h = 43 cm, d= 535 em.
5) Weitbauchige Halsurne, schwarz, mit vier
3uckeln auf der Baucheinschnürung und flachen,
Jandartigen, theils kreisrunden, theils parabolisch
verlaufenden Furchen auf dem Halse und Bauche.
(Abbildung siehe Taf. VI, Fig. 8.)
n = 41cm, d=—51 em.
c) Bruchstücke einer grossen, tiefen Henkelschüssel;
nnen schwarz, aussen gelb.
d) Bruchstücke einer grossen, tiefen Schüssel mit
Spuren von Strichornament auf dem Bauche ; schmutziggelb.
e) Bruchstücke einer mittelgrossen, bauchigen Henkelichale
mit parallelen Zickzackstreifen unter dem Halse;
‚raubraun.
F) Bruchstücke einer kleineren, tiefen Henkelschale.
ler Boden dreifach genabelt; braun,
g) Mittelgrosse, henkellose Schale mit eingebogenem
ande; braun, h = 65cm, d= 17cm.
h) Bruchstücke eines grösseren, aussen röthlichen, innen
schwarzen Thongefässes,
7) Drei geschmolzene Glasperlen (sind abhanden gekommen).
Gesammtinhalt des Tumulus: 8 Thongefässe und 3 Glasverlen,
Drei Gefässe konnten zusammengefügt werden,
B. Grabungen innerhalb der Schanzwerke auf
dem Burgstall,
Bei der Durchschnittslinie @ im Plane (Taf. IV)
vurde der Wall mehrfach eingeschnitten.
Zur Charakterisirung des Schuttmateriales wurden
us der Masse der vorgekommenen Thonscherben,
Cohlenreste und Asche nachfolgende Gegenstände
zesammelt:
@) Zahlreiche, bei einander gelegene Bruchstücke einer
zrossen, schwarzen, mit Graphitstreifen verzierten Halsurne,
velche offenbar zu einer Urne aus einem Tumulus gehörten.