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arklärt werden, dass sie mit aller Reserve gegeben
sind, da bei dem völligen Mangel von Vorarbeiten
und der unklaren Tradition dem Irrthum Thür und
Thor geöffnet sind.
Das Feuerross ist gewiss zur Feuerung nicht
nöthig. denn man kann auch die Scheiter allein so
Bei dem flachen Herde müssen die Scheiter über
lie Sohle gehoben werden und wiederum die Ge-'ässe
über die brennenden Scheiter, wozu Hängerorrichtungen,
der Dreifuss und in anderen Gegenden
lie an den Pfannen angebrachten Füsse dienen, Ein
yanz verschiedener Vorgang ist bei dem vertieften
Fin Feuerross.
legen, dass die Luft durchstreichen kann. Aber es
erleichtert die Procedur doch sehr, weil man unter
ihr die Asche leicht wegstreifen und in die daneben
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Herd zu beobachten, wie ihn in ursprünglicher Gestalt
die italienischen Erdarbeiter bei uns aufstellen
and wie er sich auch bei der „Sechtlstott“ findet. Die
[taliener bauen drei kleine Mauern, zwischen denen
las Holz seinen Platz erhält, während auf denselben
aäinige Eisenstäbe die Gefässe tragen. Vgl. den Herd
Fig, 154. Ein Feuerross.
vefindliche Herdgrube werfen kann. Mehrfach habe
ich im Gebirge gemauerte Herdleisten gesehen, welche
abenfalls Feuerrösser genannt wurden '). Sonst thut
Fig, 157. Ein Feuerros*
Fig, 155. Ein Feuerross.
ein Ziegelstein zur Noth denselben Dienst. Der finnische
Herd zeigt z. B. keine Spur eines Feuerrosses
3.
1) Levıssonn hat auch bei Aussee in einer kaiserl. Holzxnechthütte
solche Stollen gesehen, die Feuerrösser genannt
wurden. Neben dem Herd stand ein Baum mit Aststummeln,
„Grammasäuln“ genannt, zum Aufhängen von Küchengeräthe
oestimmt. Ein Pfannenstielhalter hiess „Gockn“.
2) Herr Dr. Morscnurser aus Odessa erzählte mir, dass
man in Russland die Scheiter schief über einen grösseren
lege, welch letzterer bleibe. Das ist also der primitivste Bock,
m Hause des Pansa, abgebildet bei THomas H. Dver,
D>ompeli S. 326.
Wir haben schon oben verschiedene Skizzen von
\usseer Feuerrössern gebracht. Nur Weniges ist
iazu noch nachzutragen. Eine sehr primitive Form
jatten die Exemplare der Häuser Reitern Nr. 28 und
Nr. 27 (Fig. 153, 154).
In Eisbichl, Nr. 14, Gemeinde Grundlsee, fanden
wir ein altes dreitheiliges Haus vom Jahre 1630
nit hohem Brückl und langem Gewandgang an der
7ront des Obergeschosses. Es enthielt das Ross Fig. 155.
Das nächstfolgende Exemplar befindet sich in der
Zaffeewirthschaft der Kaunzin (zum Markt gehörig)
Fig. 156).
Ein besonders complicirtes, aber nur aus den bezannten
Elementen zusammengesetztes ist im Besitze
ies Moser am. Ratschi (Markt Aussee) (Fig. 157).
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