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In ähnlicher Weise, aber olıne die für Eisenstein
typischen drei Querstriche und olıne den zweiten
Querbalken, fand ich das Kreuz auf einem Brette in
Bodenmais verwendet (Taf. III, Fig. 1). Interessant
ist das auf einem Sockel stehende Kreuz, zu dessen
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für den Lamerwinkel üblichen Weise durch hübsch
yefaltete Vorhänge abgeschlossen wird.
Das Bild des gekreuzigten Christus ist für Neumark
charakteristisch; es nimmt stets den oberen
Theil des Brettes ein: ein tiefdunkelblauer Himmel
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Fig, 99—101. Todtenbretter aus dem Pfarrsprengel Neumark. Photographirt von RupoLr Hourax.
(Ethnographische Sammlung Wien.)
beiden Seiten je ein Baum sich befindet (Taf. II,
Fig. 20); es zeigt sich in dieser Darstellung ein
schüchterner Versuch, das Kreuzeszeichen durch
Heranziehung von landschaftlichen Motiven in ein
belebtes Bild zu stellen, welches in der sonst nur
»ildet den Hintergrund, und manchmal sieht man
uch zinnengekrönte Mauern, Thürme und anderveitige
Gebäude sich von demselben abheben, Unter
liesem Bilde steht in braunem Felde: „Vater! Es
st vollbracht.“ Oberhalb schwebt als passende Aus-