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Metall, so unscheinbar es als Rostklumpen ist, entgeht
nie dem Auge des Arbeiters,
Ich glaube, die Aehnlichkeit eines Theiles der
Funde mit Hadersdorf dürfte für uns von Interesse
sein. Es ist nicht zu zweifeln, dass auch im Umkreise
2ier noch etliche Fundstellen, vielleicht auf den
Höhen in nächster Zeit aufgefunden werden, wenn
man sich hier einen Standort für ein paar Tage wählt.
23. Urbau in Mähren,
Eine Gehstunde von Schattau gegen SO., nahe
Jem Dorfe Klein-Tajax und von diesem gegen SSO.
5 von Weikersdorf, Retz und Kromau in Mähren
zennen. Selten dürfte man irgendwo mehr finden.
Die Mulden zeigen ziemlich viele Asche, oft sind
ze sogar ganz mit Asche gefüllt und enthalten meist
sehr wenige Gefässreste und Knochen, und zwar
‚on einem ziemlich starken Rinde, vom Schafe und
nem nicht sehr grossen Hunde eingebettet. Die
larin vorkommenden Gefässe weisen uns die reinen
3ronzezeitformen und gegen N. jene der Hallstätter
Zeit. Wir finden sehr hohe Gefässe mit seitlichen
Henkeln, ungemein bauchige, grosse Töpfe mit zwei
nächtigen Henkeln, kleine langgestreckte Töpfe mit
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Fig. 52. Mulden und
zelegen, befindet sich auf einer kleinen Bodenarhebung
die Ziegelei des Herrn Franz Lane, Grundvesitzers
zu Urbau. Wir müssen diesem Herrn hier
auf das Wärmste danken für die Freundlichkeit, mit
der er uns das Graben zu wiederholtenmalen auf
seinem Grunde gestattete, ja seinen Arbeitern er-‚aubte,
uns behilflich zu sein.
Die Ziegelei geht von NNO. gegen SSW. in das
hier etwa 4 m mächtige Lehmterrain. Heute mag die
Fläche, die schon ausgehoben ist, etwa 30.000 [_|m
vetragen. In den Lehmwänden, sowohl zur Rechten wie
zur Linken, sehen wir Mulden mit aschigem Humus
gefüllt in einer Tiefe von 1—2:20 m; auch an der
‚inken Seite vom Eingange der Ziegelei finden sich
einige Hausgräber (s. Fig. 52). Wenigstens die Hälfte der
ben bestimmten grossen Fläche ist zum Theile von den
Hräbern und der Ansiedlung eingenommen gewesen.
Besonders im W. und N. muss die Dorfanlage eine
yrosse gewesen sein; hier finden sich weithin in den
Aecckern verstreut Feuersteine und Klopfer, sowie
Knochen und Scherben. Das Feuersteinmateriale ist
wieder jenes schwer spaltbare, grauschwarze, wie wir
Skeletgräber bei Urbau,
einem Henkel und um den Bauch herum 2—3 Warzen
als Verzierung. Auch grosse, sehr flache Schalen,
fast wie Teller. mit weitabstehendem Rande und
Fig. 53. Urbau.
neist einem nicht sehr grossen Henkel sind häufig;
uch hübsche Schlagsteine, fast wie Kugeln, aus
lem schönsten weissen, Quarz kommen in Menge
zor, sowie grosse Reibplatten (Fig. 53).