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3:3 cm hoch, der des andern wenigstens schrauben-‘rmig
gedreht, 3 cm hoch. Eine Doppelnadel aus
Dodona, blos aus Draht gebogen (mit etwas anderem
Kopf) siehe bei Cararanos, Dodone et ses ruines,
Faf. LI, Fig. 11.
2, Einfache Nadeln (Schmucknadeln). Drei Stücke
und mehrere Fragmente. Eines der ersteren (Fig. 184)
ist, gleich der oben angeführten einschleifigen Bogen-5bel,
nur auf der einen Seite convex und verziert,
auf der anderen flach. Zur Vergleichung bietet sich
aine Schmucknadel mit radförmigem Kopf und kleinem
Jehr in dem photographischen Album Antiquite&s pre-Zistoriques
du Musee national hongrois, Taf, XXVII,
Fig. 45. Es ist ebenfalls einseitiger, unabgeputzter
Die Form weicht von der nordischen durch die
‚rössere Breite des unteren Theiles ab. Doch ist
lieser südländische Typus (vgl. Cararanos, Dodone
;t ses ruines, Taf, LI, Fig. 20, 21) in einzelnen
ixemplaren weit nach Norden hinauf verbreitet:
ehe Mzstorr, Vorgeschichtliche Alterthümer aus
Schleswig-Holstein, Taf. XXVI 267 u. s. Ein croaisches,
unseren Exemplaren auch in der Verzierung
röllig gleiches Fundstück (von Prozor) s. im Vjestnik
hrv. arkeol. druztva 1885, Taf. II links oben.
Fig. 185.
IV. Zierscheiben (Phalerae), grössere, im
Ganzen 11 Stück, mit‘ je 2 Klammerenden rückwärts
an 2 diametralen Stellen der Peripherie;
3ämmtliche schwach convex 4‘5—5'5 cm Dm. Nur
eines der Stücke ist aus Blech geschnitten und getrieben
und blos mit einigen concentrischen Kreislinien
verziert. Die übrigen zehn sind auf eine Art,
welche von der sonst in prähistorischen Werkstätten
Fig. 183. Fig. 184.
Guss, wie überhaupt viele ungarische Zierstücke
weniger in den Formen, als in der Art der Herstellung,
Analogien zu den Funden von Glasinac
liefern. Aber auch zu den selteneren Einzelformen
von Glasinac gibt das ungarische Fundgebiet manche
Parallele, wenngleich durchaus keine längere Serie
gleicher Stücke. Eine andere Nadel mit winzigem
konischen Knöpfchen und Umfangsrillen unterhalb
lesselben ist 16'5 cm lang; das dritte Stück, 11:8 cm
lang, ist oben zu einem Oehr eingebogen. Ein 3:7 cm
langer, mit 5 Scheibchen verzierter Gegenstand, der
aine Nadelschutzhülse („Vorstecker“) sein könnte,
ıst Fig. 185 abgebildet.
III. Pincetten: zwei Stück (Fig. 186 und 187),
ıuf jeder Seite verziert, mit Randlinien und je 3 Augen.
rig. 86. Fig. 187.
jei solchen Formen üblichen Procedur gründlich abveicht,
durch Guss hergestellt, durchbrochen und
nit Gravuren verziert, Man unterscheidet zwei Typen,
1. Mit rosettenförmigem Mütelstück ; die Blätter
les letzteren zeigen Pfeilspitzenform. Bei vier Stücken
ind je 4 solcher, bei einem einzigen 6 solcher
3Zlätter um den knopfförmigen Mittelpunkt gereiht.
Zwei der ersteren sind völlig gleich dem unter den
Funden von 1888, Fig. 65, abgebildeten Exemplar
zus der Arareva gromila von einem Lappenkranz