Digitized Materials

Here you will find digitized editions of anthropological journals and monographs. For more information about the digitization project, please visit [here].

Search in

Full Text : Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 8=18.1888

97
dem Reihengräbertypus EoxzrT’s (Länge 191 mm, Breite
136 mm, Index 713),
Horizontalumfang (14) 1)
Örösste Länge (2) .
ürösste Breite (4) .
Höhe (6). . . 4.
Gerade Länge (1) .
Intertuberallänge (3)
Öhrhöhe (8) ...
Längenbreiten-Länsenhöhen-
 | Index A
Nasenwurzel bis Tuber. occ. ext. { Bogen
Schädelbasisbreite (4a)
Querumfang (16). .
Vorderhauptslänge , .
Sagittal. Stirnbogen
Vorderhauptsbreite .
dorizont. Stirnbogen
Kleinste Stirnbreite (5)
Vorderhauptshöhe (7)
Mittelhauptslänge , .
Sagittal. Scheitelbogen .
Öhrbreite , . ...
SL . ; Sehne
Scheitelbeinbreite { Bogen
Keilschläfenlänge , ..
Hinterhauptslänge . , .
Sagittal. Hinterhauptsbogen
Länge { Interparietalbein
Keceptaculum
Hinterhauptsbreite ,
Juerer Hinterhauptsbogen
Hinterhauptshöhe . , .
Warzenabstand (13a) . .
Warzenabstand (13b) . .
Länge der Schädelbasis (10)
F . Sf Länge (12)
OT, 066, DM, { Breite (13)
Obere Gesichtsbreite . .
Jochbreite (18) . ...
Öberkieferbreite (17) . .
ne Breite (28) . .
Orbita | Hohe ey En
Nasenwurzelbreite (18a?) .
Choanenbreite , , , 0.
Länge der pars basilaris (11°
Untere Gesichtsbreite . .
Unterkieferlänge , . ..
Höhe
Ast { Breite 2 1
Prof. C. Toldt, Dr. A. Weisbach.

5. Professor Dr. C. Toldt und Oberstabsarzt Dr. A.
Weisbach übersenden den

Bericht über die an den Gebeinen Friedrich Mohs’

gelegentlich der Uebertragung derselben vom Matzleinsdorfer
 evangelischen Friedhofe auf den Centralfriedhof
der Stadt Wien am 28, November 1888 vorgenommene
Untersuchung.
Unser berühmter Mineraloge war am 29. Jänner 1773
zu Gernrode, einem kleinen Städtchen in Anhalt-Bernburg,
 geboren und am 29. September 1839 zu Agordo
bei Belluno im Venetianischen gestorben, hatte also ein
Alter von 66!/, Jahren erreicht.

) Nummer der Maasse der Frankfurter Verständigung.

Der sehr gut erhaltene, an der Basis etwas feuchte
Schädel ist leicht und sind alle seine Nähte undeutlich,
vusgenommen die Sutura squamosa und die Seitentheile
ler reichzackigen Lambdoidea; im vordersten Theile der
Schläfengegend, knapp hinter der Linea temporalis oss,
'rontis ist er sehr stark vorgewölbt, dünn.
Obere Ansicht. Sehr breit oval, Stirne breit,
Schläfen stark gewölbt, Hinterhaupt breit, wenig stumpf
vorragend; alle 4 Tubera (front. pariet.) deutlich.
Hintere Ansicht. Sehr breit und niedrig, gleich-;jam
 quer oval, unten breiter als oben, Pfeilnahtgegend
irstähnlich vortretend, Schläfenseiten sehr stark gewölbt;
 Hinterhauptschuppe dreieckig, flach, mit sehr
zrossem Interparietaltheile und sehr deutlicher, tief
ınten gelegener. Protuberantia externa,
Untere Ansicht. Hinterhaupt sehr breit, flach-’ogig,
 Receptaculum kurz, For. occip. klein, rundlich;
°roc. condyloidei klein, niedrig, flach; Process. pteryg.
nit breiter Aussenplatte; Gaumen flach, breit, Zähne
neist fehlend, Alveoli sehr kurz.
Seitenansicht. Kurz und niedrig; Stirne etwas
zeneigt, flach, mit deutlichen Augenbrauenbogen; Scheitel
ıinten rasch abfallend zum wenig vortretenden Hinterı1aupte;
 Warzenfortsätze klein, kurz: Gesicht orthoznath.

Vorderansicht. Gesicht breit, sehr niedrig (die
Kiefer alters-atrophisch), die linke Seite der Stirne ein
wenig flacher als die rechte; Jochbeine vorstehend;
)rbitae gross, viereckig; Nasenwurzel schmal, ebenso
lie zu einem scharfen Rücken sich vereinigenden Nasenjeine
 und die Nasenöffnung.
Unterkiefer sehr klein, ohne Zähne und Zahnfächer
Altersatrophie), sein rechter Theil zerbrochen; Aeste
ıledrig, mit sehr seichter, fast geradliniger Ineisur
zwischen Gelenks- und Kronenfortsatz.
. Der Schädel ist mittelgross (528 mm Umfang), viel
weniger der Länge (181 mm grösste) und Höhe (134 mm),
ıls der Breite (154 mm) nach ausgebildet, weshalb er
ıuch mit seinem grossen Breitenindex (851) in die
Udyperbrachycephalie hineinreicht; der Höhenindex (740)
ıber fällt noch innerhalb der Grenzen der Orthocephalie,
Seine Basis zeichnet sich gleichfalls durch bedeutende
3reite (132 mm) aus, weshalb auch die Wölbung des
Schädels in querer Richtung (2:363).als eine sehr flache,
ene in sagittaler (1895) dagegen als eine sehr starke
rscheint.
Das Vorderhaupt ist kurz, mässig hoch und breit,
n sagittaler (1064) und colonaler Richtung (1:265)
sehr flach gewölbt.
Das Mittelhaupt ist nicht unansehnlich länger
114 mm) als das Vorderhaupt (108 mm), durchaus
jehr breit und sind die sehr breiten Seitenwandbeine
n sagittaler Richtung (1:105) trotz der Hyperbrachy-;»ephalie
 sehr wenig, noch flacher aber in querer (1'036)
zewölbt. Die Keilschläfenfläche besitzt nur eine geringe
Länge (86 mm).
Das Hinterhaupt fällt durch seine sehr grosse Länge
103 mm) bei geringer Breite (106 mm) und Höhe
107 mm) auf, so dass diese drei Maasse sich nur wenig
ron einander unterscheiden, trotz der starken Breiten-
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.