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Adrianopel über die Sakar planina zu den Balkanpässen
‚ührenden Wege beschrieben, welche die Richtung der hauptzächlichsten
Verkehrswege auch in vorrömischer Zeit andeuten ;
ferner die thrakischen Ansiedlungen, die mittelalterlichen
Gradiste und der alte Bergbau auf Kupfer und Eisen bei
Turfaly. Hierauf folgt die Besprechung der strategischen
Linien, durch welche Constantinopel vor den Einfällen der
nördlichen Feinde geschützt war; von diesen ist die nördlichste
die Donaulinie, hierauf folgt die Balkanlinie, dann
i. Die Megalithe gehören den Galatern (Kelten) an,
Jie Galater waren ein Kriegervolk, welches durch 66 .Jahre
ber die Volksstämme Thrakiens herrschte, in den Kromlech
‚eine Könige wählte, in den Dolmen die Todten begrub und
n den Opfersteinen Menschen opferte,
9, Der Hauptsitz der Galater war Tylis, welches nicht,
ler bisherigen Ansicht zufolge, an der Donau, sondern auf
Jem nördlichen Abhange der Sakar planina in der Nähe von
Jerdeme gelegen war, worauf die Menge der hier vorhandenen
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Fig. 62. Seitenansicht und Grundriss Fig. 63. Grundriss eines Dolmen zwischen Fig. 64. Grundriss eines
zu Fig. 59 Krußevo und Gerdeme. umzäunten Dolmen aus der
Umgebung von Krusevo.
Megalithe und die Nähe der „Via militaris“ schliessen lassen.
Wegen der Wichtigkeit dieser Gegend betreffs der Balkanpässe
dürfte dieselbe wohl auch den Galatern für ihren
Hauptsitz am geeignetsten erschienen sein.
Indem wir den Gebrüdern Sgkorrın zu ihrem Unternehmen
Glück wünschen, freuen wir uns auf die Resultate ihrer
weiteren Studien.
die Sakar-Strandzaer Linie, und die letzte Linie bei Constanzinopel.
Hiedurch wird auf die strategische Wichtigkeit von
Sakar sammt Umgebung für Constantinopel und überhaupt
’ür ganz Thrakien hingewiesen.
Schliesslich wird die Frage erörtert, welchem Volke die
megalithischen Denkmäler der Sakar planina, die einzigen
ihrer Art in ganz Bulgarien, angehören und als Resultate
dieser eingehenden Untersuchungen -aufgestellt *
Woldrich,