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menschliche Holzfigur, mit den ortsüblichen Narbenverzierungen.
Holztrommeln und Holzglocken sind
häufig. Ein citherartiges Instrument, bei welchem
vıg. 41.
Hinterer Schafttheil
Speeres Fig. 40.
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a
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Fig. 39. Schwert der
Zingeborenen von Upoto
und der Busoko am
Aruwimi. 1/. nat. Gr.
Fig. 40.
Speer der Ikassa,
1/9 nat. Gr.
Bamustäbchen über einer Schildkrötenschale als
Resonanzboden schwingen, ist üblich.
Eine längere dorflose Region, in welcher man nur
selten Handelscanoes oder Bakatulafischer sieht.
‚rennt Ikenungu von einer Dörfergruppe, die man
als Upoto-Complex bezeichnen könnte. Zu diesem
sehr bewohnten Districte gehört Mpesa, Upoto, Bozelle
und andere grosse Dörfer. Die Eingeborenen sind
sehr kräftige, hochgewachsene Menschen (Fig. 38), von
kastanienbrauner Hautfarbe mit hohen mitraartigen
Haarfrisuren und Narbenverzierungen. Die Männer
;ragen eingeborenes Zeug, die Weiber einen Faden
ım den Leib, an welchem einige Blättchen hängen.
Auf der Rückreise sah ich zu Mpesa völlig nackte
Weiber; doch haben dieselben den Weissen gegeniber
grosses Schamgefühl und sind ungleich moralischer
als die Banjansi- und Bangala-Weiber, welche
einen Faserschurz tragen.
Die Dörfer liegen auf der hohen Uferrampe, in
Upoto sehr hübsch an den sanften Hügelhängen
gruppirt. Man sieht auffallend wenig Bananen. In
Upoto nehmen die Maniokplantagen den Gipfel der
Hügel ein. Die Dörfer zerfallen in Complexe, deren
jeder um einen rechteckigen Platz liegt. Die hintere
Schmalseite desselben nimmt ein grosses Versamm-'ungshaus
ohne Wände ein ; die kleineren Wohnhäuser
liegen an den Breitseiten. Sie sind theilsweise wandlos,
zum Aufenthalt bei Tage. Die Mitte des Platzes
nimmt ein grosser, schattiger Baum ein. Die Schmalseite
gegen den Strom bleibt frei. Vor dem Baume
steht eine lange Stange, an welcher 10—15 Menschenschädel
befestigt sind. Vor dem Versammlungshause
ist eine mächtige Holztrommel aus Rothholz
aufgestellt, deren Signale weithin tönen. Bei Bokelle
sah ich ein Canoe mit sitzend rudernden Weibern,
alle genau gleich frisirt und taktmässig singend.
Ein Mann im Boot begleitete den Gesang mit der
Trommel. Auch einige Leute am Strande waren zu
sehen, die am Oberkörper weiss bemalt und mit
Grasbündeln bekleidet waren, also genau den Nkimba
des unteren Congo glichen. Ueber die Sprache und
Sitten dieser Stämme ist nichts bekannt und ich
vedauerte lebhaft, an denselben vorbeieilen zu müssen,
;tatt, wie ich gewünscht hätte, mich länger dort
aufhalten zu können. Man sieht bei ihnen viel Kupferschmuck,
kleine Stähle und yataganartige Schwerter,
lie auch bei den Basoko am Aruwimi üblich sind.
Fig. 39.) Die Dörfer sind nach dem Innern zu
lurch Gitter befestigt; zu den Rampen führen vom
Strome Leitern.
Gegenüber Upoto lag einst die ausgedehnte Dorfzruppe
von Rubunga, welche in jüngerer Zeit völlig
zerstört und verbrannt wurde. Am linken Ufer
stromauf fahrend, gelangt man nach den Dörfern