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Full Text : Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 7=17.1887

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Dorfe sieht man Menschenschädel, theils auf Stangen, | ein Eingeborener die Geberde des Auffressens machte
theils in den Boden eingelassen. Die Felder liegen ! und zu mir sagte: „Mafuta biäi“ „sie sind sehr fett“.

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Fig. 36. Versammlungshaus in Ikenungu.

landeinwärts. Die Marundscha gelten als Cannibalen,
wohl mit Recht. obzwar sich hiefür kein positiver '

Die Marundschasprache scheint Aehnlichkeit mit dem
Kingala zu haben. Gewehre sieht man hier nur sehr

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Fig. 37. Wurfmesser der Marundscha aus Ikenungu.
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Beweis erbringen lässt. Ich sah in Ikenungu zwei aneinander
 gefesselte Kriegsgefangene, auf welche zeigend

& D
Fig. 38. Eingeborene von Upoto (a) und Lukere (b).
wenige; die Eingeborenen benützen Speere, Schilde
ınd höchst merkwürdige Wurfmesser. (Fig. 37.) Die-‚elben
 sind hübsch ornamentirt und zeigen erstauniche
 Aehnlichkeit mit den Wurfmessern der Niam-Niam
 am oberen Nil und Uelle, Sie rauchen aus
öfeifen, die mit Schlangenhaut überzogen. sind. Die
lreizinkige Menschenfleisch-Gabel der Bangala findet
ich bei ihnen auch. Ich sah in Ikenungu eine kleine
            
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