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Full Text : Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, N.F. 5=15.1885

l. Die Mesocephalen,
Nr. 1—4. 2 sind meso-, 2 hypsikonch: 2 platy-, 1 leptorrhin,
 1 unbestimmbar; 2 chamae-, 1 orthocephal, 1 unbestimmbar;
 alle leptoprosop, alle schmales Obergesicht
Die wichtigsten Maasse:

Länge . .
Breite . %
Höhe . . ..
Horizontalumfang
L.:B. . .
LH:
B.:H.

Minimum Maximum
„74 L76
L33 138
120 128
492 511
760 79:3
69:0 70°7
87°6 91°7
il. Die Brachycephalen.

Mittel
174
136
121
501
779
697
80 °4

Nr. 5—23.
Die wichtigsten Maasse:
Minimum Maximum Mittel
Länge . . . . 168 186 174
Breite . . . . 1386 155 144
Höhe. . . . . 121 133 126 (excel. Nr. 15)
Horizontalumfang 483 546 513
L.:B. .. . . 804 84:3 82:7
L.:H. 2. 0.0.0. 649 * 773 724 ( „ =» 15)
B.iH. 2 83°1 94:3 874 ( „ =» 15)
Mit Ausnahme eines einzigen ergab der Obergesichtsindex
Schmalheit; 1 chamae-, 6 meso-, 11 hypsikonch; 6 meso-,
11 platyrrhin; 5 chamae-, 10 ortho-, 3 hypsicephal.
Il. Die Hyperbrachycephalen.
Nr. 24—47.
Die wichtigsten Maasse:
Minim. Maxim. Mittel
Länge . . . 152 179 166 (exel. Nr. 42, 46, 47)
Breite ....... 131 157 145 („ „ 42,46,47)
Höhe. .... 117 188 126 ( „ „ 24,39, 42, 46, 47)
Horizontalumfang 156 530 518 ( „ » 42,46, 47)
L.:B. 2.0.0. 851 951 871 ( „ „ 42,46, 47)
L.:H. . 0... 693 81°2 761 ( „ „ 24,82, 42, 46, 47)
B.:H. 790 98:9 852 („ „ 24,32, 42, 46, 47)
Alle sind leptoprosop und haben ein schmales Obergesicht;
 17 hypsi-, 6 meso-, 1 chamaekonch; 11 lepto-, 9 meso-,
4 platyrrhin; 1 chamae-, 7 ortho-. 14 hypsicephal.
24. Pufels.
In Pufels existirt kein Ossuarium; es gelang mir
jedoch, das Grab, in welchem die Cranien jener Gräber,
die zur neuen Verwendung kamen, verscharrt werden,
aufgraben zu lassen. Es wurden 19 Schädel zu Tage
befördert. Einen glaubte ich von der Reihe ausscheiden
zu sollen, da er eine Abolirung der ganzen linken

Sutura temporo-parietalis aufwies, und nicht genug sicher
jehauptet werden konnte, dass diese Synostose keine
‚rämature sei; der Schädel besitzt keine von den andern
jesonders abweichende Form; die Länge 183, Breite 156,
Höhe 134, L.:B. 85°2, L.:H. 732, B.:H. 859.
Nach den Längenbreitenindices ordneten sich die
Schädel (Maasse auf Tab. XXIV) in ‚7 brachycephale
und 11 hyperbrachycephale. Die letzteren, welche auch
hyperbrachycephale Form zeigten, charakterisirten sich
durch das steile Occiput, welches bei der Linea nuchae
inf. wie abgeknickt ist; die ersteren sind mässig lange,
breite Schädel, mit Ausnahme von Nr. 1, der etwas
länger ist, und 3-—6, die in ihrer Form stark auf die
Hyperbrachycephalen hinweisen.
Die Längenbreitenindices vertheilen sich:
80:1. 1 Schädel
32:0—82 1 )
83:9
34:0—84 +7
852
36:0—86:5.
883.
90:4 .
31:0-—91:2

l. Die Brachycephailen.
Nr. 1—7. Nur bei 2 konnte die Leptoprosopie und das
zchmale Öbergesicht eruirt werden.
Die wichtigsten Maasse sind:

Minimum Maximum Mittel
Länge . . . . 163 179 171
3reite . . . . 137 147 142
Jöhe. . . . . 128 132 128 (exel. Nr. 7)
Horizontalumfang 485 551 512 (04202522 7)
2:B. . 2.0.0. 801 847 83:0
A EN 767 749 („22 7)
3. : H. 87:9 93:6 906 (0 2 7)

Il. Die Hyperbrachycephalen.
Nr. 8—18. Bei 2 wurde das schmale Obergesicht ermittelt;
zon messbaren waren 6 hypsikonch, 3 mesokonch; von 7 waren
2 mesorrhin, 5 leptorrhin; orthocephale 2, hypsicephale 9.
Die wichtigsten Maasse:
Minimum Maximum Mittel
Länge : . . . 160 1883 L70
Breite .. . . . 138 162 149
Höhe . ..... 120 144 129
Horizontalumfang 480 542- 512
L.:B. . . . . 852 912 875
L.:H. 2.0.0.0. 714 81'9 764
B.:H. 2 2. 0.0. 802 951 87:3

Bemerkung zu den Maass-Tabellen, Die Maasse wurden nach der Frankfurter Verständigung genommen.
L Länge (grösste Länge), B Breite, Sbı kleinste Stirnbreite, Sbz grösste Stirnbreite, H Höhe, Bl Basislänge, Bb Basisbreite,
 a Horizontalumfang, S Sagittalumfang, Q Querumfang, a Oberkieferbreite (b), Oberkieferhöhe (h), J. Jochbreite,
 X15 Nasenhöhe (h), Nasenbreite (b), Tr Augenhöhlenbreite (b), Augenhöhlenhöhe (h), L.:B. Längenbreiten,
L.:H. Längenhöhen, B.:H. Breitenhöhenindex, Ogi Obergesichtsindex (Vırcnow), Ni Nasenindex, Oi Augenhöhlenindex. Ein
Sternchen (*) bei einer Zahl bedeutet, dass das betreffende Maass nur annähernd gewonnen werden konnte,
            
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