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hergestellt, welcher den Burgstall umschliesst. Beide
Gräben, sowie der Wall laufen gegen das Pramflüsschen
offen aus, die obere Fläche des Burgstalles ist trapezförmig
von 112 m Umfang bei im Mittel 30 m Länge
und Breite. Die Tiefe des innern Grabens beträgt 9m,
die des äusseren 8 m, der Böschungswinkel am Burgstall
38°, der am Walle 34°. Die Breite des Grabens
oben 20m, an der Sohle 2m, die Walldiceke .15 m.
ünstlich bearbeitet. Zunächst ist ein nahezu rechtıckiger
Erdklotz, dessen Längsachse von SO.—NW.
-erläuft, durch einen Graben von 10m Tiefe, dessen
3öschung 36° beträgt, vom übrigen Terrain abgetrennt.
Dieser Erdklotz ist 180— 190 m lang und 32—35 m
»reit. Der ringsum laufende Graben wird im O. und. W.
lurch einen Wall bilden geholfen, welcher den Erdklotz
zu beiden Seiten begleitet, gegen NW. fällt das Ganze
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Westansicht.
Querschnitt von NO. nach SW.
Fig. 22 und 23. Burgstall bei Zell a. d. Pram.
Hinter dem Burgstall steigt sanft. das Hügelland an,
welches die Pram am rechten Ufer begleitet. Dieser
Burgstall war auch im Mittelalter besiedelt, es finden
sich auf demselben Reste von Gemäuer und auf dem
alten, 15m dicken Walle ist eine Mauer von 1 m Dicke
äingesenkt worden. Von all diesen späteren Mörtelbauten
sind nur mehr die Grundfesten in der Erde vorhanden.
steil ab, gegen SO. ist, wie schon erwähnt, das ursprüngiche
Terrain jenseits des Grabens.
Die Seitenhöhe der Wälle beträgt äusserlich durchichnittlich
10m für dem Ostwall und 20m für den
Vestwall, 4 m für die Innenseite; das künstliche Plateau
ırhebt sich mit einer Seitenhöhe von 15m und 36°
3öschung über der Grabensohle.
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Querschnitt von O0. nach W.
Fig. 24 und 25. Schloss bei Pischelsdorf,
4. Das Schloss bei Pischelsdorf.
Dieses Bauwerk zeichnete sich durch ganz besondere
Grösse aus, Der aus dem Urterrain herausgeschnittene
Erdklotz ist auch hier ein Pyramidalstutz, aber von
zanz enormen Dimensionen. Die Construction ist folgende:
Etwa !/, Stunde westlich von Pischelsdorf erhebt
sich ein sanfter Hügelzug von Süd gegen Nord streichend.
Auch hier ist der vorgeschobenste Punkt der Hügelkette
Fig. 24 veranschaulicht das Object von Osten aus
yzesehen, in Fig. 25 ist ein Querschnitt desselben von
W.—0. dargestellt.
Etwa 5 Kilometer östlich von diesem Bauwerke im
Fhale der Mattig, am linken Ufer dieses Flüsschens,
m sogenannten Moos, südlich vom Pfarrorte Uttendorf,
yefinden sich einige nicht unbedeutende Grabhügel,
velche zu verschiedenen Zeiten angegraben wurden: