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Nach diesem wären die Mesocephalen kürzer,
schmäler und niederer, als die des Siontypus. Ich
zlaube aber, dass man wegen der geringen Anzahl
der Mesocephalen und des Vorhandenseins ihrer De-'ecte
nicht vollkommen einen Vergleich mit den
Schädeln des Siontypus anstellen kann.
Ich will über die Maasse eines Mesocephalen
Nr. 2), der in seiner Form nahezu vollständig den
Schädeln aus Bois de Vaud bei Lausanne (Siontypus
Taf. V) gleichkommt, mit denen des letzteren verxleichen:
Nr. 2 mesocephal Bois de Vaud
Länge 2.0.0... 180 82
Breite 2.0.0.0. 41
Höhe 2.0.0.0... — 40
Horizontalumfang . . 523 520
1:Bo. 200000000000 788 77:4
LH 76:9
L.:H WE 99:3
Nun findet man wohl auch in den Zahlen grosse
Jebereinstimmung.
II. Die Brachycephalen. :
In ihrer Hauptform gleichen die Brachycephalen
von Mals den Mesocephalen; nur sind sie kürzer
und breiter, so dass natürlicher Weise der Längenoreitenindex
eine Steigerung erfahren muss. Wie
auch schon früher erwähnt wurde, nähern sich
einige Schädel (jene mit hohen Längenbreitenındices)
durch ihr mehr flaches, doch immerhin gewölbtes
Hinterhaupt den Hyperbrachycephalen, ohne
sie jedoch mit Recht denselben zuweisen zu können.
Die Zahl der gemessenen Brachycephalen (Tab. IV,
Nr. 3—10) beträgt 8; darunter sind 2 fragliche
Weiber- und 1 Kinderschädel (Nr. 7); 3 Schädel besitzen
eine Stirnnaht. Der kindliche Schädel hat
äne Länge von 166 und eine Breite von 140 Mm.,
lie Höhe beträgt 121 Mm.; der Horizontalumfang
190 Mm. L.:B. 84°3, L.:H. 729, B.:H. 86:4; er
ist platyrrhin und hypsikonch, und hat ein schmales
Ybergesicht.
Von den restirenden 7 Schädeln haben einen
ängenbreitenindex von 81:1—812 2 Schädel
82:3
83:0
84':4—84'9 ©
Unen Längenhöhenindex von 704 1
72:2—729 3
738 1
754 1
bei 1 Schädel war der Längenhöhenindex nicht bestimmbar.
Die wichtigsten Maasse derselben sind‘
Minimum Maximum Mittel
Länge . 172 186 178
Breite . 142 153 147
Höhe . . 2. 125 137 130
Torizontalumfang 505 548 523
N! 849 831
:H 000 704 774 73:6 (von 6 Schädeln)
BiH. 0. 0.0.0. 829 932 869(,6 „ )
Die Schädel sind also im Mittel orthocephal,
was sie mit Ausnahme von 2 (Nr. 4 und 6) auch
sind. Das schmale Obergesicht war nur bei 2 bestimmbar.
1 Schädel ist leptorrhin, 4 mesorrhin und
2 platyrrhin; 1 ist chamäkonch, 6 sind hypsikonch.
Bei den Hypsikonchen sind mit einem Orbitalindex
von. ... . 831 1 Schädel
846 1
85:7
87'5—87:8
948
Die Maasse der Orbitae folgen:
Minimum Maximum Mittel
Breite . . . 39 42 40:5
Höhe . . . 33 37 35
A 94:8 87:3
Ich stelle die Maasse der Mesocephalen und
3rachycephalen von Mals und die Mittelmaasse des
Disentistypus zusammen:
Mesocephal Brachycephal Disentis
Länge . . . . 1815 L78 170:6
Breite . . . . 142 147 147:6
Höhe . 140 (?) 130 139:6
Horizontalumfang 523 523 512-7
L.:B. 20.00.00. 782 83:1 86°5
L.:H. 0.0.0. 765 (?) 736 81:8
B.:H. 2. 2.0.0. 979 (?) 869 94:6
Die Brachycephalen sind also breiter, niederer
and etwas kürzer als die Mesocephalen, aber länger
als die Schädel des Disentistypus, mit welchen sie
m Mittel gleich breit sind; sie sind aber niederer.
Man könnte sagen, die Brachycephalen stehen zwischen
dem Sion- und Disentistypus.
III. Die Hyperbrachycephalen. .
Die Hyperbrachycephalen finden Vertreter im
Disentistypus; ferner gleichen sie der sarmatischen
Form und sarmatisch - germanischen Mischform
HöLDErR’'sS. 6 Schädel sind hynerbrachyecenhal (die