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Bibliographische Daten: Band: Die Burgen, Klöster, Kirchen & Kapellen Württembergs und der Preußisch-Hohenzollern'schen Landestheile mit ihren Geschichten, Sagen und Mährchen, 2. Band

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techt auf Hohenzollern zu erhalten; die Oesterreicher 
blieben in ihrem Rechte. In den 1740ger Jahren, 
im bairischen Kriege, streckte die auf Zollern liegende 
Vesatzung vor einem franzoͤsischen Belagerungs⸗ Corps 
die Waffen. Erst im Jahr 1798 wurde dieses Oeff⸗ 
nungsrecht von den Oesterreichern aufgegeben, wodurch 
dem Fürsten von Zollern die schoͤne Rente entging. 
Wie es am Schlufse des 18. Jahrhunderts mit dem 
Bau der Veste stand, beschreibt uns der alte schon ge⸗ 
nannte Meister Sepp, im Anhang zum Büchlein von 
Braf Fritz dem Oettinger, wenn er vom Jahr 1788 
sagt: „Da ritt ich manchmal gen Hohenzollern, und 
erfreute mein Herz an der stattlichen und wehrhaften 
Alten Burg und dankte innerlich dem Neffen des edlen 
Dettingers, daß er sie in allen ihren Theilen so herr⸗ 
lich wiedet erbaut hat.“ Aber in den Waffensaal 
muͤssen schon damals Plünderer oder große Liebhaber 
der Alterthumer gekommen seyn, denn an der Rüstung 
dez Getsen Jost dutlas fehlte der linke Handsauuh — 
der andere, so berichtet Meister Sepp, gerieth in 
bessere Hande. — Nach jener Zeit — so fährt der 
Verichterstatter fort — als ich sie wieder sah, fiel sie 
janz zusammen und blieb so in Schutt und Graus 
liegen bis in neuerer Zeit Fürst Hermann Otto von 
dohenzollern es unternahm, mit Hülfe des juͤngeren 
Staͤmmeg von Preußen und des von Sigmaringen, 
sie wieder aufzubauen. — Das war wohl um jene 
Zeit, da Preußens edler Friedrich Wilhelm im Jahr 
1819 auf einer Pilgerfahrt in das Land seiner Vaͤter,
	        
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