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Objekt: Zeitschrift für Ethnologie, 15.1883

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st) folgende Gegenstände gewonnen worden, die, sofern nicht anderes angegeben 
ist, von Hro. Pötzschke der Gubener Gymnasialsammlung geschenkt worden sind: 
A. aus Bronze (vgl. ebd. S. 117): ein knopfartiger, mässig gewôlbter Gegen- 
stand, mit grünem Ueberzug: eine runde, nach einer Seite hin ein wenig aus- 
Rezogene Platte von 2,7 resp. 2,9 cm Durchmesser, aus welcher eine abgebrochene 
Spitze (Durchm. 4 mm) 2 mm hoch hervorragt, und unter welcher ein 3 mm brei- 
ter, 2,5 cm langer Bügel in einem Abstande von 9 mm angebracht ist, durch welchen 
*in Riemen gezogen werden konnte (Fig. 1a, b). Das a. a. O. unter Nr. 5 erwühnte 
schnallenartige Schmuckstück von 38 g Gewicht besteht, wie sich nach Entfernung 
des gróssten Theiles der dasselbe umhüllenden bróckligen und schillernden Masse 
geben hat, aus 3 zusammengebackenen Bronzeringen von 2,8 cm Durchmesser 
Mit fast viereckigem Querdurchschnitt. Der mittlere greift etwa bis zur Hälfte über 
den unteren und ist ein wenig übergebogen, der obere ist in den mittleren hinein- 
irte: und stärker über ihn hinweggebogen. Die Linge des ganzen Stückes be- 
adt direkt gemessen 4 cm. Die Unihüllung ist eine theils durchsichtig weisse, 
oils mattgrüne Glasmasse (Fig. 2). — B. aus Stein: l. ein abgestumpfter Kegel 
On blassrother Färbung mit nicht gauz ebener Oberfläche von 13 cm Höhe, 10 cm 
bep 7 cm oberem Durchmesser, Gewicht 2055 g. Die untere Grundfläche ist 
ta; gt (Fig. 3). — 2. ein glimmerhaltiger grauer Stein, etwa in der Form eines 
len ven Scheibenabschnittes, dessen runde Seite glatt und durch abgerundete Kan- 
"Am ist (Fig. 4); die kleine Seitenfläche (gleichsam die Halbierungsebene des 
den yao hbschnittes) ist uneben, also wohl abgesprengt, ebenso der eine der beiden 
eben d oben und unten begrenzenden Kreisabschnitte; der andere dagegen ist 
Veste b. Jedoch durchweg geglüttet zu sein. (Gegenwärtige Längsausdehnung 15 em, 
Durch, reite 9 em, Dicke 1,9—5 cm). 3. ein flach abgesprengtes Stück von 4 em 
ist oer und etwa 1 cm Stärke mit einer ganz glatten Oberfläche; das Material 
"an nicht zu feinkôrniger graubrauner Stein. 4. Aus älterer Zeit ist in der Alter- 
bohrten gp 8 der Lausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften ein ovales durch- 
Soma Plátteben vorhanden (nach deren handschriftlichem Katalog): offenbar ein 
ovale "n gleich den Verhandl. 1881, S. 183 beschriebenen, von welcher Art ein 
Stadtm xemplar aus dem Reinhardt’schen Urnenfelde bei Bautzen sich im dortigen 
stein neum) befindet, C. Aus Thon: 1. (zu S. 118. IV. 4) ein vierkantiger Webe- 
" it etwas eingewólbten Seitenwänden, (einschliesslich des oben erwähnten 
Andi. der Berl. Anthropol. Gesellschaft 1883. 
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