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st) folgende Gegenstände gewonnen worden, die, sofern nicht anderes angegeben
ist, von Hro. Pötzschke der Gubener Gymnasialsammlung geschenkt worden sind:
A. aus Bronze (vgl. ebd. S. 117): ein knopfartiger, mässig gewôlbter Gegen-
stand, mit grünem Ueberzug: eine runde, nach einer Seite hin ein wenig aus-
Rezogene Platte von 2,7 resp. 2,9 cm Durchmesser, aus welcher eine abgebrochene
Spitze (Durchm. 4 mm) 2 mm hoch hervorragt, und unter welcher ein 3 mm brei-
ter, 2,5 cm langer Bügel in einem Abstande von 9 mm angebracht ist, durch welchen
*in Riemen gezogen werden konnte (Fig. 1a, b). Das a. a. O. unter Nr. 5 erwühnte
schnallenartige Schmuckstück von 38 g Gewicht besteht, wie sich nach Entfernung
des gróssten Theiles der dasselbe umhüllenden bróckligen und schillernden Masse
geben hat, aus 3 zusammengebackenen Bronzeringen von 2,8 cm Durchmesser
Mit fast viereckigem Querdurchschnitt. Der mittlere greift etwa bis zur Hälfte über
den unteren und ist ein wenig übergebogen, der obere ist in den mittleren hinein-
irte: und stärker über ihn hinweggebogen. Die Linge des ganzen Stückes be-
adt direkt gemessen 4 cm. Die Unihüllung ist eine theils durchsichtig weisse,
oils mattgrüne Glasmasse (Fig. 2). — B. aus Stein: l. ein abgestumpfter Kegel
On blassrother Färbung mit nicht gauz ebener Oberfläche von 13 cm Höhe, 10 cm
bep 7 cm oberem Durchmesser, Gewicht 2055 g. Die untere Grundfläche ist
ta; gt (Fig. 3). — 2. ein glimmerhaltiger grauer Stein, etwa in der Form eines
len ven Scheibenabschnittes, dessen runde Seite glatt und durch abgerundete Kan-
"Am ist (Fig. 4); die kleine Seitenfläche (gleichsam die Halbierungsebene des
den yao hbschnittes) ist uneben, also wohl abgesprengt, ebenso der eine der beiden
eben d oben und unten begrenzenden Kreisabschnitte; der andere dagegen ist
Veste b. Jedoch durchweg geglüttet zu sein. (Gegenwärtige Längsausdehnung 15 em,
Durch, reite 9 em, Dicke 1,9—5 cm). 3. ein flach abgesprengtes Stück von 4 em
ist oer und etwa 1 cm Stärke mit einer ganz glatten Oberfläche; das Material
"an nicht zu feinkôrniger graubrauner Stein. 4. Aus älterer Zeit ist in der Alter-
bohrten gp 8 der Lausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften ein ovales durch-
Soma Plátteben vorhanden (nach deren handschriftlichem Katalog): offenbar ein
ovale "n gleich den Verhandl. 1881, S. 183 beschriebenen, von welcher Art ein
Stadtm xemplar aus dem Reinhardt’schen Urnenfelde bei Bautzen sich im dortigen
stein neum) befindet, C. Aus Thon: 1. (zu S. 118. IV. 4) ein vierkantiger Webe-
" it etwas eingewólbten Seitenwänden, (einschliesslich des oben erwähnten
Andi. der Berl. Anthropol. Gesellschaft 1883.
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