56 C. Gagel:
sehr lange nach dem Funde, und von dem Finder selbst gezeigt
worden, und konnte mir mit aller Bestimmtheit gezeigt werden, da
der Ton nicht auf einmal in seiner ganzen Mächtigkeit, sondern
etagenweise abgebaut wird!9?).
Abb.10. Querschnitt durch das Dryastonbecken bei Nusse.
(Unter Benutzung einer Zeichnung von P. Range.)
dm Oberer Geschiebemergel. 0 atu Dryaston mit arktischer Flora.
Y Die Fundstelle der Flintspitze. / Lebertorfschicht. 9 ato Obere
Tonschicht des Dryastons, ebenfalls mit arktischer Flora.
at GrôBtenteils abgeräumtes Torfmoor.
Abb. 11.
Abb. 12.
Abb. 13.
Flintspitze (Lorbeerblatt! aus der untersten Lage des Dryastones, dicht über dem
Geschiebemergel, Benns Ziegeleigrube bei Nusse.
Diese prachtvoll gearbeitete, dünne Flintspitze ist [bisher fast
allgemein als neolithiseh betrachtet worden, weil es etwas anderes.
als Neolithikum in Sehleswig-Holstein ,nieht gab" (und die sicher
vorhandenen, früher schon gefundenen Palàáolithe als ,verschleppt^
109) CO Gagel: Die Dryastone und die postglazialen Schichten am |Kaiser-Wil-
helm-Kanal. Jahrb. pr. geol. L.-A. Bd. XXXVI, 1915, Teil 1, S. 442— 443, Fig. 2 und
Jahrb. 1990, S. 408, Fig. 2.