[1v| HEIMAT UND VATERLAND nn t207t
3. Es haben wohl gerungen die Helden dieser Frist! Und
nun der Sieg gelungen, übt Satan neue List; doch, wie sich auch
gestalten im Leben mag die Zeit, du sollst mir nicht veralten, du
Traum der Herrlichkeit!
4. Ihr Sterne, seid uns‘ Zeugen, die ruhig niederschaun;
wenn alle Brüder schweigen und falschen Götzen traun: Wir
woll’n das Wort nicht brechen, nicht Buben werden gleich, woll’n
predigen und sprechen vom heil’zem teutschen Reich!
Max von Schenkendorf 1783—1817,
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299 Etwas langsam. Nach einer Volksmelodie von R. Tschirch 1825—1872.
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1. Wenn ich den Wandrer fra-ge: Wokommstdu her? Von
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Hau -se, von Hau-se, spricht er. und seuf-zet schwer, von
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Hau - se, von Hau-se, spricht er und seuf-zet schwer.
2. Wenn ich den Landmann frage: Wo gehst du hin? Nach,
Hause, nach Hause, spricht er mit leichtem Sinn.
3. Wenn ich den Freund nun frage: Wo blüht dein Glück?
Zu Hause, zu Hause, spricht er mit firohem Blick, .
4. So hat man mich gefraget: Was quält dich sehr? Ich kann
nicht nach Hause, hab keine Heimat mehr.
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300 Weise: Freiheit, die Ich meine.
1. Wenn in stiller Stunde Träume mich umwehn, bringen frohe
Kunde Geister ungesehn, reden von dem Lande meiner Heimat
mir, hellem Meeresstrande, düsterm Waldrevier.
2. Weiße Segel fliegen auf der blauen See, weiße Möwen
fliegen in der blauen Höh’, blaue Wälder krönen weißer Dünen
Sand. Vaterland, mein Sehnen ist dir zugewandt.
3. Aus der Ferne wendet sich zu dir mein Sinn, aus der
Ferne sendet trauten Gruß er hin. Traget, laue Winde, meinen
Gruß und Sang; wehet leis’ und linde treuer Liebe Klang,