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Inhalt / Download : Eines Arbeiters Weltreise

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Von China nach Paläftina 
Singapore. 
Eine nach dem Stillen Weltmeer f{trebende englandfeindliche Flotte 
wird fich, wenn nicht fchon vorher, bei Singapore mit Großbritannien 
auseinanderzufetzen haben. Durch feine glückliche Lage am Meer 
[owie durch Klima und Bauart ift Singapore unbeftreitbar eine der 
fchönften Städte im fernen Often. In feinen Straßen wimmelt es 
von Europäern, Chinefen, Malaien, Indiern und Singhalefen; der 
Chinefe überwiegt. Wo man auch hinblickt, fieht man Söhne des 
Reiches der Mitte eifrig tätig. Für die verfchiedenen Raffen find 
befondere Viertel angelegt. Vom Hafen kommend hat man das 
chinefifche Viertel zu durchqueren, um ins europäifche zu gelangen. 
Hier läßt das Straßenbild an Großzügigkeit und reizender Mannig- 
jaltigkeit nichts zu wünfchen übrig. In den breiten, fauberen Ver- 
kehrsadern reiht fich Schaufenfter an Schaufenfter, Kaffeehaus an 
Hotel; in. den prächtigen Anlagen mit tropifchem Pflanzenwuchs 
drängt fich an Nachmittagen die europäifche Welt. Wie müffen 
die aus dem Hinterland kommenden Eingeborenen ftaunen, wenn 
fie zum erften Male die reizende Stadt mit ihren Bogenlampen, 
„fahrenden Häufern“ (Straßenbahn) und Dampfifchiffen fehen! 
Unter den 210000 Einwohnern Singapores befinden fich bloß 
3800 Weiße. Die im Verhältnis zur weißen Bevölkerung über- 
große Zahl europäifcher Gefchäfte läßt vermuten, daß fie einen 
großen Kundenkreis in andern afiatifchen Befitzungen haben. Die 
Abficht, in Singapore die Kamera zu gebrauchen, konnte nicht 
ausgeführt werden. Schon auf dem Schiff war bekannt gemacht
	        
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