Neue Kühe, neue Weiden
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an> ze ^ 8 e n Breitenwirkung. Nachzutragen bleibt, dass eine solche bereits zuvor
aUc über andere Hersteller mit ähnlichen Produkten, aber auf tieferem Preis
niveau, existierte. So vertreibt ein kleines Atelier in der Nähe des Freilichtmuseums
t a en ^ er g bei Interlaken seit Jahren Textilien, Hemden und Blusen, Socken, Gür
te > Gilets, Kravatten und Unterwäsche, auf denen Kühe ein variantenreich domi-
teerendes Motiv bleiben. Zahlreiche Souvenirshops und Geschenkläden führen
n gst ein breites Sortiment von „kuhbesetzten“ Gebrauchsartikeln, darunter Wan-
erstöcke, Rucksäcke, Autokleber, WC-Deckel, Kuscheldecken und aufblasbare
■ U sesse l bis hin zu Regenpelerinen für Kinder und Abendkleidern. Neuerdings
s s en sich auch Geburtstagswünsche auf Scherzkarten unter Mithilfe von Kühen
d a ^ rbrin 8 en: »Feiere Deinen Geburtstag fröhlich, heiter und ‘wohl gemuht’“, wie
ei empfohlen wird. Nicht mehr wegzudenken ist schliesslich der so genannte
^ ore schmuck, auf dem vergoldete, versilberte oder metallene Miniaturkühe
Q ganze Alpaufzüge vielen Accessoires eine eigene Ethno-Note verleihen.
Ethnomode mit Felloptik: Brigitte-Mode,
Herbst 2000
Urbane Sömmerung: Zürich im Kuhfieber 1998
Blieben solche Kühe im wörtlichen Sinn produktgebunden, eröffneten andere
Auftritte den Tieren neue Perspektiven. Solche gibt es seit der in Zürich im Som-
me J 1998 durchgeführten Aktion „Land in Sicht“, auch explizit als „Ethno-Akti-
° n bezeichnet, an die zu erinnern hier zwingend wird. Zürichs City-Vereinigung
Artete zum Kuh-Sommer, indem sie zwischen Mai und September 815 lebens-