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Ethnologisches Notizblatt, 1.1894/96

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Walhall

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714813
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714813
Persistenter Identifier:
BV043935854
Titel:
Ethnologisches Notizblatt
Weitere Titel:
Ethnologisches Notizblatt
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Haack
Erscheinungsjahr:
1894
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-711001
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711001
Persistenter Identifier:
DE-11-002133025
Titel:
Ethnologisches Notizblatt, 1.1894/96
Erscheinungsjahr:
1894-1896
Signatur:
Pm 30190:2:F4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorsatzblatt

Strukturtyp:
Vorsatzblatt
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Walhall
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Titelseite
  • Vorwort: Vorwort
  • Vorblatt
  • Kapitel: 1. Stück
  • Abbildung: Die wilde Jagd
  • Abbildung: Semnonen Hain
  • Abbildung: Nerthus
  • Abbildung: Wodan u. Frea am Himmelsfenster
  • Abbildung: Idise
  • Abbildung: Wodan heilt Baldurs Pferd
  • Abbildung: Losungen
  • Abbildung: Bonifacius
  • Kapitel: Hauptstück
  • Abbildung: Odin Hugin Munin Geri Freki
  • Abbildung: Odin Mimir befragend
  • Abbildung: Odin am Weltbaum hängend
  • Abbildung: Odin bei Gunold
  • Abbildung: Odin bei Geirrod
  • Abbildung: Sigmunds Tod Odin in der Halle Wolsungs
  • Abbildung: Odin als Hnikar
  • Abbildung: Walkyrien
  • Abbildung: Walhall
  • Abbildung: Thor
  • Abbildung: Thor den Fluss Wimur durchwatend
  • Abbildung: Thor den Hrungnir bekämpfend
  • Abbildung: Thor bei dem Riesen Thrym als Braut verkleidet
  • Abbildung: Thor bei Hymir
  • Abbildung: Thor bei Skrymir
  • Abbildung: Freyr
  • Abbildung: Freyr und Gerd
  • Abbildung: Tempel zu Uppsala
  • Abbildung: Fesselung des Fenris-Wolfs
  • Abbildung: Baldr Forseti
  • Abbildung: Gna Fulla Frigg
  • Abbildung: Freyia
  • Abbildung: Ran Aegir
  • Abbildung: Ull Skadi
  • Abbildung: Bragi Idun
  • Abbildung: Andvari's Fluch
  • Abbildung: Lokis Gezücht
  • Abbildung: Loki bei Aegirs Gastmahl
  • Abbildung: Loki und Sigyn
  • Abbildung: Die Wolwa
  • Abbildung: Der Urriese Ymir
  • Abbildung: Das goldene Zeitalter
  • Abbildung: Die Nornen und die Weltesche
  • Abbildung: Der Wanenkrieg
  • Abbildung: Odin bei der Wolwa
  • Abbildung: Baldrs Tod [S. 52] Baldr Hyrro Kin Hrincho
  • Abbildung: Baldrs Tod [S. 53] Nanna Nyrro Kin Thor
  • Abbildung: Heimdall an der Himmelsbrücke
  • Abbildung: Odin und Fenriswolf Freyr und Surt
  • Abbildung: Thor und die Midgardsschlange
  • Abbildung: [Asgard]
  • Abbildung
  • Abbildung: Ende
  • Abbildung: ED d.j. WR
  • Register: Register
  • Leerseite
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

Vertreter des Typus der dummen Riesen. Nber die Riesen sind 
zugleich die ältesten aller mit Geist begabten Cesen; sie haben das 
Werden und Machsen der GUelt und der Götter von frühester Zeit 
an miterlebt und können daher andererseits auch als die wissens 
reichsten aller Geschöpfe gelten. Hymir heihßt der weise Riese; 
WMafthrudnirs MWissen wird allein von dem Odins übertroffen; die 
MAolwa kennt alle Geschicke der Gelt genau so gut wie der Götter— 
herrscher selber. Von Odin selbst aufgefordert, nimmt sie auf ihrem 
Sessel Platz, um ihren hHörern — der ganzen Menschheit, die ihren 
Morten lauscht — die Schicksale der Clelt und der Götter zu ver— 
—V 
vohl vertraut, nur den sinnvollen Zusammenhang will sie ihnen 
deuten. Daher verweilt sie nirgends bei dem einzelnen; nur die 
Hauptpunkte steigen in scharker Beleuchtung vor ihrem sinnenden 
Auge empor, und nur diese aiebt sie in prachtvollen Strophen 
wieder. 
Der moderne Leser verfügt nicht mehr über das GWilsen der 
alten Dordleute; wir werden demnach die andeutende Darstellung 
der Seherin aus dem Schatze der Ueberlieferung füllen müssen. 
Dabei ist jedoch folgendes zu beachten: Die einzelnen Mythen und 
Göttergeschichten, die der Dichter der Uoluspa zu einem Ganzen 
zusammenfögte, hatten sich lange selbständig fortentwickelt; sie passen 
daher nicht so genau zu einander, als es nach den WMorten der 
Molwa scheinen könnte. Uenn wir nun die einzelnen Geschichten 
in der Reihenfolge, wie die olwa sie berührt, erzählen, so kann 
diese Darstellung nicht die gleiche Einheitlichkeit zeigen wie die 
große nordische Dichtung; sie kann die Woluspa nicht erletzen, 
sondern nur in sie einführen. 
In der Urzeit gab es weder die Erde noch den himmel droben, 
veder Sand noch See, noch kühle logen. Gähnender Abgrund war 
alles — Ginnungagap, wie die Nordleute sagten. hoch im Porden 
war Niflheim gelegen, die kalte Glelt des Nebels, tief im Sücen 
NPuspellsheim, die Welt des Feuers. Von Niflheim gingen zwölf 
itterkalte Ströme aus, die Eliwagar; in der Mitte des Meltraums 
ber erstarben sie zu Eis. Aus Muspellsheim flogen Funken und 
feuerteilchen nach Porden. Sie berührten das Eis in Ginnungagaps 
Pitte und erweckten die toten Massen zum Leben. Durch das 
Zusammenwirken der nördlichen Rälte und der südlichen Marme 
ntstand das Urwesen, der Riese Vmir, d. i. der Rauscher. Er ist 
in Abbild des noch ungestalteten Weltstofts. Als er einst schlief, 
geriet er in Schweitz; da wuchs ihm unter dem linken Arm ein 
Pann und ein WMeib, und einer seiner Fühße zeugte mit dem andern 
inen Sohn. So entstand das Geschlecht der Riesen. 
Von der Herkunft der Götter ist in den Mythen der ältern 
Zeit nichts überliefert; nur werden sie mehrfach als die Söhne 
des Bur bezeichnet. Vielleicht hat man mit Recht vermutet, daßß 
ie ursprünglich aus dem DNichts hervorgegangen und plötzlich da- 
—00— späte Mythendichter über 
hren Ursprung fabelten. Vmir lebte von der Milch der Kuh 
Audumla; sie selber nährte sich, indem sie an den salzigen Sis— 
massen leckte. Am ersten Tage, als sie leckte, kam das haar eines 
Nannes zum Vorschein, am zweiten Tage der Kopf und am dritten der 
ganze Mann. SEr hieß Buri und wurde der Vater des Bur; Bur aber 
erzeugte mit einer Riesentochter die drei Götter Odin, Clili und Ce. 
Odin und seine Brüder töteten den Riesen VPmir. HAus der 
införmigen Masse hoben sie die feste Erdscheibe empor; aus dem
	        

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