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Globus, 30.1876

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 30.1876

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-714807
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714807
Persistenter Identifier:
BV043853343
Titel:
Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften
Weitere Titel:
Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften
Erscheinungsort:
Greifswald
Verlag:
Abel
Erscheinungsjahr:
1902
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://digi.evifa.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:kobv:11-710889
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710889
Persistenter Identifier:
DE-11-002123471
Titel:
Internationales Centralblatt für Anthropologie und verwandte Wissenschaften, 7.1902
Erscheinungsjahr:
1902
Signatur:
LA 8100-7
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Hinterer Buchspiegel

Strukturtyp:
Hinterer Buchspiegel
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
  • Globus, 30.1876
  • Vorderer Einband
  • Vorderer Buchspiegel
  • Vorsatzblatt
  • Vorblatt
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1876
  • In Türkisch-Armenien. I.
  • Kiepert, Heinrich: Die Gruppirung der Confessionen in Bosnien und der Hertzegowina. Mit einer Karte
  • Die englische Nordpolexpedition unter Capitän Nares 1875 bis 1876. Mit einer Kartenskizze
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1876
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1876
  • Nachsatzblatt
  • Hinterer Buchspiegel
  • Hinterer Einband
  • Farbkeil

Volltext

332 Heinrich Kiepert : Die Gruppirung der & 
Ebenso wenig bildet im eigentlichen Bosnien die politische Hauptstadt , seit 1851 bekanntlich Serajewo * ) , zugleich den geistlichen Mittelpunkt für die in dieser größten Stadt des Landes nur schwach vertretenen Katholiken . Sie grup - piren sich vielmehr am engsten ( abgesehen von dem nördlichen Landstriche an der Save ) um die zugleich deu Sitz der lichen Behörden bildeudeu Klöster , von denen die drei ältesten , die einzigen , welche ans der Zeit des selbständigen bosnischen Reiches übrig geblieben sind ( Sndiska , Fojnitza , Kre - schewo , letzteres der alte Bischofssitz ) , allerdings in geringer nordwestlicher und westlicher Entfernung von der Hauptstadt liegeu . Es ist gewiß nicht zufällig , daß gerade dieser Laud - strich auch die meiste« mineralischen Reichthümer des Landes enthält , unter denen einzelne Quecksilber - , Kupfer - und Eisen - gruben bei Krefchemo , Fojnitza und Waresch , wenn auch nicht ausschließlich von den Katholiken , noch heute bear - beitet werden , während noch im Mittelalter auch die Silber - gruben unter Leitung einer ragusauischen Colonie reichen Ertrag abwarfen . Die damals stattgefundene starke Einwanderung von Arbeitern aus dem dalmatischen Küstenlande scheint hauptsächlich dem Katholicismus gerade in dieser Bergwerks - gegend einen festern Halt gewährt zu haben , welchem auch die türkische Eroberung mit dem sich daran knüpfenden Re - ligiouswechsel keinen wesentlichen Abbruch gethau hat . In weiterer nordwestlicher Fortsetzung der das Land durchschuei - deuden Hauptstraße finden wir die alten Königssitze Tr awnik nnd Jaitze , in deren Umgebung sich natürlich die Consession der letzten selbständigen Herrscher des Landes in stärkerer Vertretung erhalten hat . In dem vor Kurzem neu erbauten Kloster Gntschjagora bei Trawnik haben die zahlreichen Katholiken des Laschwa - Thales ihr geistliches Centrum erhal - ten , wie die des nordwestlichen Striches an der Grenze von Dalmatien in dem erst 1833 —• als erste Neugründung seit der türkischen Eroberung — neu erbauten Kloster von Go - ritza bei Liwno . Alle diese kirchlichen Verwaltungssitze liegen in der Nähe der südlichen Grenze der Provinz , wäh - rend durch ihre ganze Breite nördlich bis zur Save hin sich theils vereinzelte Gemeinden , theils compacte« Massen lischer Bevölkerung finden . Jene geographische Lage der Verwaltungssitze hat nun eine überaus unregelmäßige Ein - theiluug in Diöcesangebiete , nicht ohne mehrfache Enclaven ( wie unser Kärtchen sie zur Anschauung bringt ) zur Folge gehabt , welche den wirklichen Bedürfnissen eines Landes mit so wenig entwickeltem Verkehr und solchem Mangel an guten Straßen wenig entspricht . Durch übergroße Entfernung von ihren geistlichen Mittelpunkten benachtheiligt sind nament - lich die zahlreichen und großen katholischen Gemeinden , welche über einen Theil der sogenannten Posaviua , d . h . des Tieflandes an der Save , des fruchtbarsten und bevölkertsten Theiles vou ganz Bosnien , dicht verbreitet sind und sich un - mittelbar an die jenseit der Save das österreichische Slavonien erfüllende Bevölkerung derselben Consession anschließen . 
Bezeichnungsweise , ist das dazu benutzte Material ( wesentlich wohl nur difc sogenannte türkische Volkszählung von 1851 , denn die Schematismen der Franciscaner waren damals noch nicht gedruckt ) zu unvollständig und theilweise geradezu unrichtig gewesen und hat demnach offenbare Fehler der Darstellung verschuldet , wie z . V . die viel zu schwache Bezeichnung des tatsächlich fast ausschließlichen Katholicismus iu der westlichen Hertzegowina , die viel zu starke Hervorhebung des mohammedanischen Elementes in der Kraina und in dem Berglande östlich und südlich von Serajewo , und dagegen sein fast vollständiges Fehlen in der Umgegend von Banjaluka u . dgl . m . 
* ) So schreiben der ortsüblichen Aussprache gemäß alle dortigen europäischen Berichterstatter den bekanntlich aus der türkischen Be - nennung Vosna - Seraj gebildeten slavischen Namen ; die Franzis - kaner schreiben nach der älteren türkischen Aussprache des Wortes Sarajewo , daher wir diese Form im Kärtchen beibehalten haben . 
lsessionen in Bosnien und der Hertzegowina . 
Ihre Constituiruug gehört allerdings fast ausnahmslos erst dem laufenden Jahrhundert , zum größten Theile sogar den beiden letzten Jahrzehnten an . Daß hier früher , zur Zeit der türkischen Herrschaft , auf beiden Ufern ein stärkerer Verkehr bestanden hat , beweisen einzelne von den geistlichen Autoren aufgezeichnete historische Vorkommnisse der Auswanderung ganzer katholischer Gemeinden aus Slavonien auf die Süd - feite der Save nach Bosnien hinüber , wie z . B . die jetzt über 5000 Seelen zählende ganze Pfarrei Toliffa ihre Entstehung einer solchen Ansiedelung aus dem Jahre 1683 verdankt . Auf ein wie geringes Maß dagegen dieser Verkehr in der jüngsten Zeit sich beschränkt hat , davon zeugt nichts deutlicher als die Unbekanntschast der österreichischen Behörden selbst mit der topographischen Lage der Mehrzahl dieser in unmittelbarer Nachbarschaft der Grenze gelegenen , zum Theil sehr bedeutenden , von Katholiken bewohnten Ortschaften , welche noch auf den neuesten vom Wiener militärisch - geo - graphischen Institute herausgegebenen Specialkarten Bosniens vermißt werden . An der obern Save und Una endlich bildet die politische Grenze bis auf geringfügige Ausnahmen zu - gleich die cousessionelle Scheide , während die katholischen Ge - meinden der sogenannten Krajna oder Türkisch - Kroatiens ( der Kreise Prijedor und Starimajdan ) dem innern Berg - lande angehören , wo einzelne derselben ( wahrscheinlich ziem - lich neue Einwanderungen ) die Arbeiter zu den daselbst noch bestehenden Eisenhütten stellen . 
Als Gesammtresultat ergiebt sich aus dem vorstehenden für die Verbreitung der römischen Kirche in Bosnien und seinen Nebenländern , daß dieselbe am frühesten und nach - haltigsten von Süden her , von den Gestaden des Adriatischen Meeres , erfolgt ist , daß dagegen die politische Verbindung mit Ungarn und die von dorther wiederholten Versuche , ihr zur Alleinherrschaft zu verhelfen ( welche bei größerm Erfolge nothwendig zur Katholisirung der stärker bevölkerten und leichter zugänglichen nördlichen Landestheile hätten führen müssen ) , daselbst nur verhältnißmäßig geringe Spuren zurück - gelassen hat . 
Von der aus den letzten Zählungen für 1865 sich erge - benden Statistik wird es hier genügen , aus den Ziffern der Schematismen die abgerundeten Hauptsummen mitzutheilen : 
In den Diöcesen : 
Sudiska . . . 27 Pfarren , 53 , 000 Seelen . Fojnitza . . . 12 „ 23 , 000 „ 
Kreschewo . . 6 „ 13 , 500 „ 
Liwno ( Goritza ) 11 „ 18 , 500 „ Gutschjagora . 13 „ 24 , 000 „ 
Zusammen in : 
Bosnien . . . 69 Pfarren , 132 , 000 Seelen , der Herzegowina 25 „ 59 , 000 „ 
Gesammtsumme 94 Psarren , 191 , 000 Seelen . 
Viel bedeutender ist noch immer die ungeachtet des viel stärker auf ihnen lastenden Druckes selten durch Apostasie ver - riugerte Zahl der zur orientalischen ( griechischen , so - genannten orthodoxen ) Kirche gehörigen Christen ; für die Hertzegowina wird sie nach den letzten , der Mitte dieses Jahr - Hunderts ungehörigen Schätzungen verschieden auf 120 , 000 bis 180 , 000 ( mit 75 Pfarren ) , für Bosnien bald auf we - uiger als 400 , 000 , bald auf 560 , 000 ( mit 312 Pfarren ) angegeben * ) . Specielle Listen müssen darüber allerdings auch 
' ) Jene Schätzungen müßten als durchaus übertrieben angesehen werden , wenn die dahinter weit zurückbleibenden Resultate der offi - cielleu Zählungen der männlichen Bevölkerung ( da die weibliche Hälfte den Sitten des Orients entsprechend ausgeschlossen bleibt ) von 1851 und 1871 größeres Vertrauen verdienten , was leider
	        

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